Der spanische Telekommunikationskonzern hat im dritten Quartal wegen des einbrechenden spanischen Geschäfts deutlichere Verluste als erwartet eingefahren.

Der Konzernverlust habe im dritten Quartal 429 Millionen Euro betragen, teilte der Konzern am Freitag in Madrid mit.

Insbesondere in der Heimat hatte der O2-Mutterkonzern mit schwierigen Verhältnissen zu kämpfen. In Spanien wurde wegen des harten Wettbewerbs neun Prozent weniger erlöst als vor Jahresfrist.

Zudem belasteten Kosten zur Personalreduzierung die Bilanz. Hingegen wuchs das Geschäft in Lateinamerika weiter kräftig, 18 Prozent Zuwachs konnte das Unternehmen dort verzeichnen. Mittlerweile erzielen die Spanier in Südamerika nahezu die Hälfte des operativen Ertrags.

Insgesamt erlöste der Konzern mit 15,79 Milliarden Euro 3,7 Prozent mehr, operativ verdiente der Konzern 2,95 Milliarden Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Prognosen für das Gesamtjahr beließ das Management unverändert.