Spanien-Krise immer schlimmer: Jeder Fünfte ohne Job

Wie das Nationale Statistik- Institut (INE) am Freitag nun auch offiziell in Madrid mitteilte, waren im ersten Quartal 2010 rund 4,6 Millionen Menschen ohne Job. Das sind etwa 286.000 mehr als im vierten Quartal 2009.

Die Quote stieg um 1,22 Punkte auf 20,05 Prozent. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen nach dem derzeitigen System im Jahre 1997. Im Zuge der Wirtschafts- und Immobilienkrise verloren in den vergangenen zwölf Monaten rund 600 000 Menschen in Spanien ihre Arbeit.

Durch ein technisches Versehen waren die Zahlen bereits Anfang der Woche im Internet veröffentlicht worden. Die sozialistische Regierung geht davon aus, dass die Jobkrise ihren Höhepunkt erreicht hat und die Zahl der Arbeitslosen von nun an sinkt. (SAZ, dpa)

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