Sozialisten kritisieren Papst: “Ungerecht und undiplomatisch”

"Benedikt XVI. ist ein Theologe, der die Religion und das rationale Denken in Einklang bringen möchte. Bei seinem Besuch in Santiago de Compostela und Barcelona hatte er eine vorzügliche Gelegenheit, dies zu erreichen.

Aber er hat die Chance nicht genutzt. Der Pontifex griff vielmehr zu Übertreibungen.

Er war ungerecht und wenig diplomatisch, als er den "aggressiven Laizismus" im heutigen Spanien mit der Zeit der 30er Jahre verglich.

Der Papst akzeptiert allein die traditionelle Familie. Er würdigte alternative Formen des Zusammenlebens herab und verschloss ihnen die Tore. Damit vergab er in Spanien die Möglichkeit, verschiedene Sichtweisen zu versöhnen." (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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