Mladá Boleslav (ots) –

› Tschechischer Automobilhersteller steigert Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 18,5 Prozent

› Škoda Auto kann trotz eines herausfordernden Marktumfeldes in strategisch wichtigen Märkten zulegen

› Vollelektrische Enyaq-Familie verzeichnet bei den Auslieferungen stärksten Anstieg über alle Modellreihen hinweg (+52,1 %)

› Octavia bleibt Bestseller, gefolgt von den SUV-Modellen Kamiq und Kodiaq

› Škoda Auto treibt Internationalisierungsstrategie 2023 mit Markteinstieg in Vietnam und Kasachstan weiter entschlossen voran

Škoda Auto hat seine Auslieferungen im Jahr 2023 deutlich gesteigert, sie beliefen sich in den vergangenen zwölf Monaten auf insgesamt 866.800 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 18,5 Prozent. Mit 157.800 ausgelieferten Fahrzeugen (+17,6 %) ist Deutschland weiterhin größter Einzelmarkt für den Automobilhersteller, gleichzeitig erreichte Škoda Auto mit 87.800 Auslieferungen in Tschechien (+23,4 %) auch auf seinem Heimatmarkt ein starkes Ergebnis. Insgesamt legte Škoda bei den Auslieferungen in Deutschland, im Vereinigten Königreich und in der Tschechischen Republik am stärksten zu. Die Modelle der vollelektrischen Enyaq-Familie zählten im Jahr 2023 in vielen europäischen Märkten zu den am meisten ausgelieferten Elektrofahrzeugen und verbuchten mit 81.700 ausgelieferten Einheiten (+52,1 %) einen neuen Rekord seit Markteinführung. Mit dem Markteintritt in Vietnam und Kasachstan im zweiten Halbjahr 2023 treibt der Automobilhersteller die Internationalisierung des Unternehmens konsequent weiter voran.

Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto, sagt: „Unsere Kunden haben gesprochen – und ich bin dankbar für ihr Vertrauen in die Marke Škoda. Die intensive Arbeit und der große Einsatz all derjenigen, die unsere Autos entwerfen, produzieren und verkaufen, haben im Jahr 2023 ein beeindruckendes Auslieferungsergebnis ermöglicht – allen wirtschaftlichen Herausforderungen und dem Marktumfeld zum Trotz. Die gestiegene Nachfrage nach unseren Modellen ist eine Bestätigung für unsere Strategie: In der Übergangsphase zur Elektromobilität haben unsere Kunden die Wahl zwischen Verbrenner, reinem Elektro- und Hybridantrieb. Mit dem Elroq präsentieren wir noch in diesem Jahr das erste von insgesamt sechs neuen rein batterieelektrischen Modellen. Unser Geschäftsmodell ist robust, gleichzeitig bleiben wir wachsam gegenüber neuen Herausforderungen auf einem unvorhersehbaren globalen Markt. Wir fokussieren weiterhin auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden sowie den kontinuierlichen Ausbau unserer Kapazitäten, um schnell auf den Markt zu reagieren. Außerdem investieren wir in die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung unserer Angestellten und sichern damit die Zukunft von Škoda Auto.“

Martin Jahn, Škoda Auto Vorstand für Vertrieb und Marketing, ergänzt: „Škoda Auto hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt und seine weltweiten Auslieferungen an Kunden um 18,5 Prozent gesteigert. Das entspricht einem Plus von 135.500 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. Europa bleibt einer unserer Schlüsselmärkte: Mit einem Anstieg von 27,4 Prozent in Westeuropa haben wir uns den siebten Platz im Marken-Ranking gesichert. Deutschland verzeichnete 23.600 Fahrzeugauslieferungen mehr als im Vorjahr und steht damit an der Spitze vor Großbritannien und der Tschechischen Republik. Mit einem Plus von 20.700 und 16.600 Fahrzeugen trugen auch diese beiden Länder maßgeblich zu unserem Erfolg bei. Der Enyaq war das meistverkaufte Elektrofahrzeug in der Tschechischen Republik und der Slowakei und gehörte im Oktober und November auch auf anderen großen europäischen Märkten zu den meistverkauften Elektromodellen – unter anderem in Deutschland. Auch außerhalb von Europa haben wir wichtige Meilensteine erreicht. In Indien haben wir in den vergangenen beiden Jahren insgesamt mehr als 100.000 Fahrzeuge ausgeliefert und haben die Märkte in Vietnam und Kasachstan erfolgreich erschlossen.“

Holger Peters, Vorstand für Finanzen, IT und Legal Affairs, bei Škoda Auto: „Mehr als 866.800 weltweit ausgelieferte Fahrzeuge im vergangenen Jahr belegen: Unser Modellportfolio kommt weiterhin hervorragend an und stellt sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten unter Beweis. In den kommenden zwölf Monaten werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Wir wollen unsere Effizienz und Produktivität weiter steigern und unseren Vertrieb mittelfristig noch profitabler gestalten. Mit unserem Next Level Efficiency+-Programm und strikter Kostendisziplin sowie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und robotergestützter Prozessautomatisierung schaffen wir Spielraum für künftige Investitionen und die weitere Elektrifizierung unseres Portfolios.“

Auf dem Weg in eine elektrische Zukunft

Die vollelektrische Škoda Enyaq-Familie legte bei den Auslieferungen im vergangenen Jahr um über 50 Prozent zu. Dieser Erfolg bestätigt die Elektrifizierungsstrategie des Automobilherstellers. Auf dem tschechischen Heimatmarkt sowie in der Slowakei war der Škoda Enyaq 2023 das meistverkaufte Elektrofahrzeug. In weiteren europäischen Ländern wie der Schweiz, Deutschland, Finnland, Norwegen oder den Niederlanden gehörte er zu den Top 5 der meistverkauften E-Modelle. Škoda treibt die Transformation weiter voran und bietet die kürzlich vorgestellten neuen Generationen des gefragten SUV Kodiaq und des Superb auch mit Plug-in-Hybridantrieb mit mehr als 100 Kilometern rein elektrischer Reichweite an.

Meilensteine im Bereich Internationalisierung erreicht

Škoda Auto ist im September in den vietnamesischen Markt eingetreten und zielt darauf ab, das Potenzial der ASEAN-Region zu erschließen. Das Land verfügt über das größte Wachstumspotenzial in der Region mit einem erwarteten Absatzvolumen von jährlich mehr als 40.000 Einheiten nach 2030. Zudem ergeben sich große Synergien durch die Aktivitäten des Unternehmens in Indien. Im kürzlich eröffneten Logistikzentrum in Pune werden CKD-Bausätze (Completely Knocked Down) der in Indien hergestellten Modelle Kushaq und Slavia vorbereitet, die anschließend nach Vietnam exportiert und dort endmontiert werden. In Indien hat Škoda Auto mit der Auslieferung von insgesamt 100.000 Fahrzeugen in den vergangenen zwei Jahren einen Meilenstein erreicht. Zudem wird Škoda Auto demnächst seine Aktivitäten auf dem kasachischen Markt wieder aufnehmen. Hier wird der Automobilhersteller im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die lokale Montage der Modelle Kodiaq, Kamiq, Karoq und Octavia unterstützen.

Weltweite Auslieferungen 2023 nach ausgewählten Marktregionen:

Marktregion, Auslieferungen von Januar bis Dezember 2023, (Auslieferungen 2022/Veränderung in %)

Europa, 712.000 Fahrzeuge, (574.800 Fahrzeuge; +23,9 %)

EU 27+NO+IS, 601.100 Fahrzeuge, (477.700 Fahrzeuge; +25,8 %)

Westeuropa, 480.100 Fahrzeuge, (377.000 Fahrzeuge; +27,4 %)

Deutschland (weltgrößter Einzelmarkt), 157.800 Fahrzeuge, (134.300 Fahrzeuge; +17,6 %)

Vereinigtes Königreich, 70.300 Fahrzeuge, (49.600 Fahrzeuge, +41,8%)

Zentraleuropa, 185.000 Fahrzeuge, (148.000 Fahrzeuge; +25,1 %)

Tschechien (Heimatmarkt), 87.800 Fahrzeuge, (71.200 Fahrzeuge; +23,4 %)

Osteuropa, 46.800 Fahrzeuge, (49.900 Fahrzeuge; -6,2 %)

Indien, 48.800 Fahrzeuge, (51.900 Fahrzeuge; -5,8 %)

China, 22.800 Fahrzeuge, (44.600 Fahrzeuge; -48,9 %)

Taiwan, 10.000 Fahrzeuge, (6.600 Fahrzeuge, +51.5 %)

Rest der Welt, 83.200 Fahrzeuge, (60.000 Fahrzeuge; +38,6 %)

Türkei, 33.600 Fahrzeuge, (18.500 Fahrzeuge; +81,8 %)

Israel, 14.500 Fahrzeuge, (13.600 Fahrzeuge; +7,3 %)

Gesamt (weltweit), 866.800 Fahrzeuge, (731.300 Fahrzeuge; +18,5 %)

Auslieferungen der Marke Škoda Auto an Kunden 2023

(in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber 2022):

Škoda Octavia 191.900; +36,0 %

Škoda Kamiq 116.500; +21,0 %

Škoda Kodiaq 105.900; +12,1 %

Škoda Karoq 100.100; +14,1 %

Škoda Fabia 94.400; +1,9 %

Škoda Enyaq 81.700; +52,1 %

Škoda Superb 67.400; +10,9 %

Škoda Scala 59.200; +49,8 %

Škoda Kushaq 26.600; -0,6 %

Škoda Slavia 19.900; -4,9 %

Škoda Rapid 3.300; -81,0 %

Die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte liegen erst mit Abschluss der Typgenehmigungsverfahren vor.

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Quelle: ots