Sexueller Missbrauch: “Papst Benedikt in Bedrängnis”

„Bislang galt in solchen Fällen die vatikanische Norm, die Taten zu verschweigen. Mit Benedikt XVI. scheinen die Tage dieser Politik aber gezählt.

Der Papst hat wiederholt die Notwendigkeit betont, jeden Missbrauch aufzudecken und zu verfolgen. Die Fälle in Deutschland bringen allerdings auch den deutschen Papst selbst zunehmend in arge Bedrängnis.

Der Skandal streift auch seinen Bruder Georg Ratzinger als Ex-Leiter der Regensburger Domspatzen. Besorgnis erregend für den Papst ist aber vor allem das Vorgehen der Regierung von Angela Merkel.

So hat Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Kirche aufgefordert, die Opfer trotz der Verjährung der Taten zu entschädigen und dem Vatikan vorgeworfen, die Ermittlungen zu behindern.“ (SAZ, dpa)

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