Im ebenfalls von einer Kältewelle erfassten Portugal starben vier Menschen durch einen Brand, den ein defekter Heizlüfter verursachte.

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Am Madrider Flughafen Barajas wurden nach Angaben der nationalen Luftfahrtbehörde AENA mehr als 1.200 Starts und Landungen gestrichen. Es gibt eine Info-Notrufnummer: 902 404 704.

Auch auf den Straßen in der Region Madrid ging nichts mehr: Nach Angaben der Verkehrsbehörde DGT stauten sich die Autos bei Schnee und Eis auf insgesamt 400 Kilometern, es gab zahlreiche Verkehrsunfälle.

Mehrere Straßen wurden gesperrt, die Behörden rieten den Bürgern der Region, ihre Fahrzeuge in der Garage zu lassen.

Bei Temperaturen um minus sechs Grad Celsius fielen in Madrid bis zu zehn Zentimeter Schnee, eine ungewöhnliche Menge für das südeuropäische Land. Die Regionalregierung berief ein Krisenkabinett ein, das sich mit den Folgen des heftigen Schneefalls beschäftigen sollte.

Im nordwestlich gelegenen Santiago de Compostela fiel nach einem Bericht der Zeitung "El Mundo" die größte Schneemenge der lokalen Geschichte. Die Stadt wird als Ziel des Jakobwegs alljährlich von tausenden Pilgern besucht.

Auch das Nachbarland Portugal fror bei ungewöhnlichen Minusgraden: In Braga im Nordwesten schneite es zum ersten Mal seit 20 Jahren, wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa meldete. Die Behörden mehrerer Kommunen verteilten Zelte an Obdachlose. Im Norden des Landes waren mehrere Straßen nicht befahrbar. (AFP, SAZ)

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