Der Kaufpreis wurde zunächst nicht genannt. In spanischen Medienberichten wurde die Summe auf mehr als 60 Millionen Euro beziffert.

Der Club aus der Madrider Vorstadt Getafe soll seinen Namen behalten, dafür wird auf den Spielertrikots die Bezeichnung „Team Dubai“ hinzugefügt. In Getafe sollen künftig verstärkt arabische Spieler zum Einsatz kommen.

Die neuen Besitzer kündigten vollmundig an: „Der FC Getafe wird bald Real Madrid schlagen.“

Bis dahin dürfte es ein weiter Weg sein: Getafe rangiert in der Primera División auf dem 14. Platz und kämpft gegen den Abstieg. Der Club war 2007 und 2008 immerhin spanischer Vizepokalsieger und 2008 im Viertelfinale des UEFA-Pokals knapp an Bayern Münchengescheitert.

Zu dem Konsortium aus Dubai gehören 200 Unternehmen aus der Ölwirtschaft, dem Tourismus, dem Bausektor und anderen Bereichen. In Spanien befindet sich bereits der FC Málaga im Besitz arabischer Investoren.

Bei Racing Santander übernahm ein indischer Geschäftsmann, der ebenfalls in der Golfregion aktiv ist, die Mehrheit des Aktienkapitals.