In Marca sagte der Ex-Star von Real Madrid, dass er sich mit den vielen Toren Reals freue – und dem Verein viel Erfolg wünsche. Sich selbst bezeichnet er als „Teil der Geschichte von Real Madrid“. Wörtlich: „Ich denke, dass man mich aus der Geschichte des Vereins nicht streichen kann, auch wenn das einige Leute gerne täten.“

Gemeint war wohl Reals Präsident Ramón Calderón. Ronaldo: „Ich kann mich an ihn erinnern, bevor er Präsident wurde, damals war er ein Freund von mir. Alles danach habe ich vergessen!“ Auf die Frage, warum die Zeit der „Galaktischen“ bei Real so glanzlos vorüber ging, sagte er: „Es war eine tolle Zeit. Die Leute wollten uns sehen, und wir haben gut gespielt. Aber galaktisch wollte niemand von uns sein, wir sind Fußballer.“

Dass es zeitweise in der Kabine Reals bedrohlich nach Alkohol geduftet haben soll, antwortete Ronaldo ausweichend: „Was in der Kabine eine Fußballmannschaft passiert, sollte in der Kabine bleiben.“ Er selbst habe das Nachtleben noch nie verschmäht: „Wir sind nicht nur Profis, wir sind auch jung und wollen das Leben genießen.“ An den beiden Nächten vor dem Spiel sei er jedoch immer zu Hause geblieben, so Ronaldo.

Die Zeitung „Sport“ spekuliert über das Karriereende Ronaldos, der verletzungsbedingt beim AC Mailand kaum zum Einsatz kommt. Auch ein Wechsel in die Arabischen Emirate oder in die US-Liga scheint möglich – Beckham würde in den USA seinen Freund David Beckham wieder treffen.