Real Madrid: Revolution! Guti und Marca abgewatscht

Nicht nur, dass Mourinho am Donnerstag in einem Zeitungsinterview mitteilte, dass sich Guti, die “ewige” 14,  einen neuen Club suchen kann.

Er tat es, offenbar ganz bewusst, in der “As” – und eben nicht bei “Marca”, der auflagenstärksten Zeitung Spaniens und so etwas wie das “Zentralorgan” der Madridistas.

Schon die zweite Frage der As-Reporter, die Mourinho angeblich selbst um ein Interview geben hatte (nicht umgekehrt), drehte sich ums Spielsystem. Es war ein selten gutes Fachgespräch, es ging um Fußball, nicht Public Relations.

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Nicht nur für Guti, sondern auch für die leicht ins Pathetische abschweifende Marca also ein klares Zeichen: Mourinho ist nach Madrid gekommen, um Fußball spielen zu lassen, er will keinen Klamauk veranstalten.

Und dafür braucht er weder Guti noch die Marca. Ob man in Madrid die Zeichen der Zeit verstanden hat?

Fakt ist: Am Dienstag hatte Guti nach einem Caféhausbesuch mit Generaldirektor Valdano noch gescherzt, er könne bald mit Mourinho Golf spielen, statt Real zu verlassen. Mourinho lakonisch: “Ich werde keine Zeit zum Golfen haben, ich muss mich auf meinen Job konzentrieren.”

Es gehört nicht viel Phantasie dazu um zu raten, dass Valdano, der bis zuletzt Spieler und Trainer in Watte packte, bald der nächste sein wird, der gehen muss. Schon einmal dimitierte er unter Präsident Pérez, der im Zweifel knallhart sein kann. Wie gesagt: Bei Real Madrid herrschen jetzt andere Zeiten.

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Foto: As

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