Rad-WM: Spanier radeln hinterher

Bei den Weltmeisterschaften der Straßenradfahrer am Sonntag in Stuttgart nämlich waren die spanischen Stars Alejandro Valverde, Oscar Freire und wie sie alle heißen möglicherweise gedopt, wer weiß das schon so genau. Gewonnen haben sie aber nicht.

Das tat der amtierende Weltmeister Paolo Bettini aus Italien. Auch der ist wohl nicht ganz sauber. Wenigstens hatte er sich vor dem Rennen geweigert, eine „Ehrenerklärung“ in Sachen Doping abzugeben. Jetzt hat er gewonnen, niemand freut sich für ihn, außer vielleicht ein paar Italiener, die noch nicht verstanden haben, dass ein Sport sinnlos ist, bei dem sich die wenigsten an die Regeln halten.

Die Statistik: Am Ende der rund 250 Kilometer durchs Schwabenland wurde Alexandre Kolobnev aus Russland Zweiter, der Deutsche Stefan Schumacher gewann Bronze. Bester Spanier war Samuel Sanchez auf Platz 8. Offizielle Lesart der spanischen Presse: „Wir hatten nicht unseren besten Tag.“