Papst betet am “Ground Zero” – USA-Reise beendet

Sechs Tage lang hat der Papst die USA bereist, jetzt kehrt er in den Vatikan zurück. 

Vor seiner Abreise besuchte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag "Ground Zero" in New York. Wo einst das World Trade Center stand, kniete Papst Benedikt XVI. nieder, um in einem stillen Gebet den Opfern des 11. September 2001 zu gedenken und für Frieden zu beten. 

Für die Hinterbliebenen war es eine bedeutende Geste, als der Papst den Ort des Terroranschlags weihte und segnete. 

Insgesamt wurde der Besuch des Pontifex sehr positiv wahrgenommen. Immerhin hat er versucht, auch schwierige Themen wie den sexuellen Missbrauch durch katholische Priester in den USA anzusprechen. 

Ein zweites zentrales Thema war die Einwanderungspolitik. Der Papst forderte einen besseren Schutz der Immigrantenfamilien und verwies damit vor allem auf das Problem der illegalen Deportation an der Grenze zu Mexiko. 

Mit einer Messe vor 60.000 Menschen im Yankee-Stadion verabschiedete sich der Papst aus Nordamerika und wird heute wieder in Rom erwartet.