Niemand mag Alonso: Babypause statt Rennfahren?

Coulthard, dessen Rennstall Red Bull derzeit mit Alonso über einen Zweijahresvertrag verhandelt, sagte: „Alonso könnte ja auch ein Sabbatical einlegen und ein Jahr Pause machen.“

Um es nicht ganz so schlimm zu machen, ergänzte er: „Es wäre für einen Fahrer seiner Klasse bestimmt kein Nachteil, ein Jahr auszusetzen. Alain Prost hat das auch gemacht, und nach seiner Rückkehr wurde er Weltmeister.“

Dass Alonso derzeit um einen neuen Vertrag pokert, versteht Coulthard. „Natürlich will er in einem tollen Auto fahren und den Titel zum dritten Mal gewinnen“, so der Schotte. Nachdem Alonso bei McLaren-Mercedes gekündigt hat, ist er mit Renault, Red Bull, Honda und Toyota in Verbindung gebracht worden.

Vergangene Woche hatte Coulthard bereits gesagt, er könne sich kaum vorstellen, dass ein Fahrer bei McLaren kündigt, um mit einem Auto von Red Bull zu fahren. „Wieso sollte er dies tun?“, so Coulthard. Mit anderen Worten: „Tu das bloß nicht, wir wollen dich hier nicht!“