Neun Tote bei schwerem Busunglück in Südspanien

Bei einem schweren Busunfall an der Costa del Sol im Süden Spaniens sind neun finnische Urlauber ums Leben gekommen. 

35 weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte bei dem Unglück am Samstag  verletzt, 19 von ihnen schwer. Unter den Toten befindet sich demnach auch ein siebenjähriges Mädchen. 

Die Passagiere, allesamt finnischen Touristen, waren auf dem Weg zum Flughafen in Málaga, um in ihre Heimat zurückzufliegen. Das Unglück war der schwerste Busunfall in Spanien seit sieben Jahren.

Der Unfall ereignete sich auf der Küstenautobahn AP-7 zwischen den Städten Benalmádena und Torremolinos. Nach Angaben eines Polizeisprechers verlor der Fahrer eines Geländewagens bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte seitlich gegen den Bus, der daraufhin von der Straße abkam. 

Es hat heftig geregnet, der Fahrer des Geländewagens war betrunken

Der Fahrer des Geländerwagens war nach spanischen Medienberichten betrunken und wurde festgenommen. Auch das schlechte Wetter könnte einer der Gründe für das Unglück gewesen sein: In der Gegend hatte es den Tag über heftig gestürmt und geregnet.

Mehrere Verletzte wurden in dem Wrack eingeklemmt, wie die Zeitung "El Mundo" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Die Rettungskräfte errichteten am Unfallort zunächst ein Feldkrankenhaus, später wurden die Verletzten auf mehrere Kliniken entlang der Costa del Sol verteilt.

Die Costa del Sol ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber aus Nordeuropa. Die meisten der Passagiere des Unglücksbusses waren mit dem spanischen Ableger des Reiseveranstalters TUI unterwegs.