Bonn (ots) – Mit fast 15 Millionen Tieren sind Katzen die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Leider ist das Zusammenleben mit dem Schmusetiger nicht immer ungetrübt: Bei Allergikern kann schon der Aufenthalt im selben Zimmer gerötete Augen, Schnupfen, Asthma und Atemnot hervorrufen. Die wirksamste, aber auch schwerste Gegenmaßnahme ist es, das Tier abzugeben. Nun haben Wissenschaftler eine ganz neue Lösung für das Problem entwickelt: Ein allergenreduzierendes Katzenfutter. Was es damit auf sich hat, beschreibt ein neuer Ratgeber der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

Die Katzenallergie, nicht ganz korrekt auch als Katzenhaarallergie bezeichnet, ist unter den Tierallergien die bei weitem bedeutendste. Dabei reagieren die Betroffenen nicht auf die Haare, sondern auf Proteine, die im Speichel der Katze vorkommen und beim Putzen auf dem Fell landen – und damit auch unweigerlich auf Möbeln oder Kleidung.

Neuer Ansatz macht Hoffnung

Ein Protein mit dem Namen Fel d 1 ist das mit Abstand wichtigste Katzenallergen. Es besitzt hervorragende Schwebeeigenschaften und ist somit auch in der Atemluft allgegenwärtig. Maßnahmen wie Abduschen der Katze oder häufiges Staubsaugen reduzieren die Allergenmenge in der Wohnung daher nur wenig. Ein neuartiges Katzenfutter bietet hier eine Chance: Eine Beschichtung des Trockenfutters mit Antikörpern gegen Fel d 1 neutralisiert einen Großteil der Allergene im Speichel, während die Katze kaut. Untersuchungen haben gezeigt, dass nach wenigen Fütterungswochen die Allergenmenge im Speichel, auf dem Fell und schließlich in der Raumumgebung messbar und spürbar abnimmt.

Neuer Ratgeber für katzenliebende Allergiker

Wie die Allergenreduzierung über das Katzenfutter funktioniert, erklärt die neue Broschüre “Katzenallergie: Trotz Allergie mit Katzen leben” anschaulich und gut verständlich. Ferner erfahren Leserinnen und Leser, was bei einer Katzenallergie im Körper passiert, warum auch Nachbars Mieze Symptome auslösen kann, wie man eine Katzenallergie diagnostiziert und welche konventionellen Behandlungsmaßnahmen es gibt. Die Broschüre wurde mit Unterstützung der Nestlé Purina PetCare Deutschland GmbH realisiert. Sie ist kostenfrei in gedruckter Form oder als Download bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. erhältlich: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-katzenhaarallergie.de (https://dha-katzenhaarallergie.de).

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Quelle: ots