Bei einigen Streitpunkten seien Fortschritte erzielt worden, bei anderen wichtigen Punkten hingegen "überhaupt keine", sagte der Betriebsratsvorsitzende José Juan Arceiz nach Verhandlungen im spanischen Industrieministerium in Madrid.

Entscheidende Streitpunkte sind demnach die künftige Ausrüstung des Werkes sowie die Stellenabbau-Pläne von Magna. Der österreichisch-kanadische Autozulieferer will rund 1.300 der insgesamt gut 7000 Stellen streichen und einen Teil der Produktion nach Deutschland verlagern.

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Am Donnerstagmorgen sollten unter Vermittlung der spanischen Regierung erneut Gespräche zwischen Magna und dem Betriebsrat stattfinden. Die Gewerkschaft CCOO hatte die Opel-Mitarbeiter im nordspanischen Figueruelas am Dienstag für den 28. und den 30. Oktober sowie den 3. und den 5. November zum Streik aufgerufen.

Dieser Streikaufruf gelte weiter, sagte Arceiz. Zugleich erinnerte er daran, dass die spanische Regierung angekündigt habe, den Opel-Verkauf nicht finanziell zu unterstützen, wenn die Käufer sich nicht mit den Gewerkschaften einigten.

Der Verkauf von Opel an Magna und die russische Sberbank ist noch nicht vollzogen. Der Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM), Fritz Henderson, hatte aber am Mittwoch gesagt, er halte den Verkauf trotz der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission noch in dieser Woche für möglich.

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Foto: Opel