Die von einer Privatfirma betriebene Mülldeponie hatte mit einem italienischen Unternehmen den Transport des Mülls in die südspanische Region vereinbart.

Wie die Zeitung El País am Samstag berichtete, versagte die Regierung in Sevilla den Unternehmen die erforderliche Genehmigung. Auf dem Höhepunkt der Abfallkrise in Neapel vor drei Jahren hatten deutsche Firmen größere Mengen an Müll aus der Stadt am Vesuv entsorgt.

Die Region Andalusien begründete ihr Veto damit, dass nach den Bestimmungen der Europäischen Union Abfälle nach Möglichkeit dort beseitigt werden müssen, wo sie entstanden sind. Zudem sei die chemische Zusammensetzung des Mülls aus Italien unklar.  (SAZ, dpa; Foto: Flickr)