Mönchsgeier wird “Vogel des Jahres 2010” in Spanien

Die Rede ist vom so genannten Mönchsgeier. Der Vogel ist eine seltene Schönheit, die Jungen haben ein glänzendes schwarzes Gefieder – nur am Hals ziert sie der so typische graue Ring.

Mit zunehmendem Alter wird der "Aegypius monachus" dann immer brauner. Es ist wohl kaum erwähnenswert, dass auch dieser Vogel vom Aussterben bedroht war und ist, in den 70er-Jahren gab es weniger als 200 brutfähige Paare.

Sein Hauptfeind ist der Mensch. Die meisten Tiere sterben an vergifteten Ködern, die unwissende Bauern auslegen. Sie fürchten die Größe des Tieres, das aber vor allem Aas frisst. Hier liegt das zweite Problem: Weil die Förster angehalten sind, tote Tiere aus Feld und Flur zu entfernen, findet der Geier kaum noch Nahrung.

Die spanische ornothogische Gesellschaft will mit ihrer Nominierung auf den Vogel aufmerksam machen, dessen Bestände sich mittlerweile dank der Arbeit vieler Helfer wieder erholt haben.

Es gibt heute in Spanien rund 2.000 Paare – und wer im spanischen Gebirge einsam durch die Höhen streift, kann Glück haben und einen von ihnen sehen.

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Foto: Wikipedia