Ab dann besaßen Messi & Co nicht mehr "nur" 55 Prozent Spielanteile, wie in der ersten Hälfte, sondern gefühlte 100 Prozent.

Allein, ein Tor wollte nicht fallen. Schlimmer: Es gab mit zunehmender Spieldauer nicht einmal Chancen dafür.  Hatten die Männer vom FC Barcelona Mitleid mit den entsetzlich schwachen Mailändern?

Fakt ist: Barça wollte den Ball ins Tor tragen, aber der letzte Pass vom Elfmeterpunkt zum Fünfmeterraum wollte einfach nicht gelingen, spätestens dann war ein Bein eines Spielers von Inter Mailand dazwischen. Oder der Ball sprang von der Hacke Ibrahimovics ins Aus.

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Die einfache Lösung, den Ball aufs Tor zu schießen, kam jedenfalls am Mittwoch für die Barça-Kicker nicht in Frage. Schließlich ist man nicht irgendeine Mannschaft, sondern der amtierende Champions-League-Sieger.

Fazit: 0-0. Und die Erkenntnis, dass Inter Mailand für den FC Barcelona kein Hindernis sein wird, den vierten Titel in Europas Königsklasse zu holen.

Eher werden sich die Katalanen selbst ein Bein stellen. Dann nämlich, wenn sie auch gegen gute Mannschaften so spielen wie am Mittwoch gegen Inter.

Denn im Fußball ist es nun einmal ganz einfach: Will man ein Tor schießen, muss man es vor allem schießen wollen …

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