Massendemonstrationen gegen Gewalt an Frauen

Auch in Spanien ist häusliche Gewalt an der Tagesordnung. Allein in diesem Jahr starben spanienweit 69 Frauen durch Gewalt und Misshandlung. In den großen Städten des Landes gingen deshalb die Menschen auf die Straße, um dieses gesellschaftliche Problem anzuklagen. 

Obwohl inzwischen viel mehr Frauen den Mut haben, ihre Peiniger anzuzeigen, werden noch bessere Schutzmaßnahmen gefordert. In Madrid organisierte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Straßenumzüge und Maskeraden. 

Auch bekannte Persönlichkeiten, wie die spanische Schauspielerin Pilar Bardem, setzen sich für betroffene Frauen ein. Vor allem Immigrantinnen werden immer häufiger Opfer von häuslicher Gewalt. 

Mit gezielten Unterstützungen, zum Beispiel beim Lernen der Sprache und bei der Berufsausbildung, sollen die Frauen besser integriert und geschützt werden.