Jetzt gestand er erstmalig: “Ich glaube nicht, dass meine Tochter auf der Mülldeponie liegt. Das ist eine weitere Lüge. Ich vermute eher, Miguel wird von jemandem mit dem Tode bedroht und dazu gezwungen, zu lügen. Sein angeblicher Selbstmordversuch ist eine Farce!”

“Eigentlich glaube ich gar nichts, was bisher erzählt worden ist”, fuhr Antonio del Castillo fort. 

“Dass Javi Marta erwürgt haben soll, ein Messer weggeschmissen wurde, und all die Versionen, die wir mittlerweile von Miguel, Javi und Samuel gehört haben. Das führt doch zu nichts!”

Er hoffe einfach nur darauf, dass seine Tochter bald gefunden werde. 

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Sobald man die Leiche lokalisiert hat, können entscheidende Rückschlüsse auf die Art, wie Marta umgekommen ist, gezogen werden. 

Diese wiederum helfen dabei, den Mörder zu entlarven. “Wenn die Leiche erst einmal da ist, kann selbst ein perfekter Mord fast hundertprozentig aufgelöst werden.”, so Martas Vater.

Er sei davon überzeugt, eine dritte Person, von der Miguel mehr Angst hat, als vor der Polizei, würde den 20-Jährigen bedrohen. Zudem glaubt er, die drei Tatverdächtigen hätten sich in den ersten Tagen nach Martas Verschwinden abgesprochen. 

“Die Stelle vom Guadalquivir wurde von allen drei Männern perfekt beschrieben – und stellte sich als Lüge heraus. Wer weiss, was sie heute noch absprechen. Ich habe gesehen, dass sie Fernseher und Telefon auf ihrer Zelle haben!”

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