Spanien nahm Abschied von der kleinen Mari Luz Cortés.  Mehr als 2.000 Menschen versammelten sich am Grab des toten Mädchens in Huelva.

Der Andrang bei der Trauerfeielichkeit war so groß, dass nur ein kleiner Teil der Gemeinde am Gottesdienst teilnehmen konnte. Alle anderen Menschen warteten im Freien. Der Sarg der Kleinen wurde von Familienmitgliedern getragen.+

Unter den Trauernden befand sich das komplette Fußballteam von Recreativo Huelva – Juan José Cortés, der Vater von Mari Luz, hatte einst für den Erstligisten gearbeitet.

"Jetzt muss ich nicht mehr nach ihr suchen"

Auch Huelvas Bürgermeister Pedro Rodríguez. Er sagte: "Ich bin stolz darauf, Bürgermeister einer Stadt zu sein, die wieder einmal gezeigt hat, dass ihre Bürger ein Muster an Solidarität und Güte seien.

Zwei Sätze von Mari Luz‘ Vater würden ihm ewig im Gedächtnis bleiben. Dieser habe ihm unmittelbar nach dem Verschwinden des Mädchen gesagt: "Ich werde nicht eher ruhen, als bis sie gefunden ist." Und, nachdem sie am Freitag tot gefunden wurde: "Jetzt muss ich nicht mehr nach ihr suchen."

Mari Luz war am 13. Januar verschwunden. Unmittelbar nach dem Verschwinden von Mari Luz wurde nach Parallelen zum Fall Maddie McCann aus England gesucht, die im Mai 2007 in Portugal verschwand. Man vermutete eine Entführung durch Kinderschänder. 

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