Mallorca: Rochen und fleischfressende Schwämme entdeckt

Dazu gehörten fleischfressende Schwämme, Rochen und verschiedene Krustentiere, teilte die Meeresschutzorganisation Oceana in Madrid mit.

Experten der Organisation hatten zusammen mit der spanischen Stiftung Bioversidad in einer dreimonatigen Expedition bedrohte Ökosysteme in den Unterwassergebirgen bei Mallorca sowie den Nachbarinseln Menorca und Ibiza erforscht und dokumentiert.

Die Umweltschützer wollten mit dem Vorhaben erreichen, dass im Mittelmeer erstmals ein Meeresschutzgebiet auf hoher See eingerichtet werde, betonte der Oceana-Geschäftsführer für Europa, Xavier Pastor. Oceana habe in diesen Meeresgebieten dichte Ansiedlungen von Krustentieren wie Krabben, Tiefseemeeresspinnen, Kaisergranaten, Langusten, Garnelen und Krebsen nachweisen können.

Von der biologischen Vielfalt profitierten Meerestiere wie Pottwale, Meeresschildkröten oder Delfinen, betonte die Organisation. Allerdings hätten die Umweltschützer auch feststellen müssen, dass viele Ökosysteme am Meeresgrund durch intensiven Fischfang bereits zerstört seien. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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