Madrid: Musikfestival in der Hauptstadt!

Sie ist wieder in vollem Gange: Musiker aller höchster Klasse trafen im Rahmen von Orchestern erneut zusammen um die Ibermúsica Orchestras and Soloists of the World series 2012-2013 zu feiern. Bis 3. Juli 2013 wird die berühmte Konzertreihe in dem Madrider Auditorio Nacional de Música stattfinden und seine Zuhörer wieder in begeistertes Staunen versetzen. Längst kommen Freunde der klassischen Musik wenn es sein muss Lastminute nach Spanien, um an diesem Event teilzunehmen. Kein Wunder, schließlich tritt die Crème de la Crème der Dirigenten, Solisten und vor allem Orchester auf um für hochwertige Unterhaltung zu sorgen.

Zwischen Krise und Unterhaltung

Doch nicht nur die Anzahl der Flüge Richtung Spanien erlebt zu dieser Zeit Zuwachs, sondern auch die schwache Wirtschaft Spaniens, die auf diese Art und Weise wieder etwas Geld in die Kasse gespült bekommt und von den momentanen  Ereignissen auf Mallorca ablenken kann. Das Musikfestival findet seit nunmehr 40 Jahren statt und wurde damals von Alfonso Aijon ins Leben gerufen. Seitdem kommen Jahr für Jahr von den Wiener Philharmonikern, über das London Philharmonic Orchestra bis zum Cor de Cambra del Palau de la Música Catalana in Madrid zum musizieren zusammen. Die Form der insgesamt 24 Konzerte ist etwas besonders, da es sich um in zwei aufeinander folgenden Folgen je 12 Musikabenden handelt. Die sogenannte „Serie Arriaga“, sowie die „Serie Barbieri“ – Ticketpreise variieren je nach Sitzplatz und Künstler zwischen €37 und €210.

Für jeden Klassikliebhaber ist der Besuch dieser Konzerte natürlich ein Muss, doch auch für Grünschnäbel der klassischen Musik sollte die Konzertreihe einen Anreiz darstellen, schließlich ist allein die Begehung des Auditorio Nacional de Música den Kauf einer Eintrittskarte ohne Weiteres wert. Das Gebäude, welches im Oktober nächsten Jahres 25-jähriges Jubiläum feiern wird, bietet neben der anmutigen Architektur natürlich auch ein tolles Klangerlebnis, welches dem Besucher mit Sicherheit lange in Erinnerung bleiben wird.