Love Parade: Spanien entsetzt, Zapatero schickt Beileid

Regierungsquellen sagten, dass Zapatero auch seine Unterstützung zusagte, sollte Spanien helfen können. Am Samstag waren 19 Menschen bei einer Panik getötet worden, 342 wurden verletzt.

Bereits im Vorfeld der Technoparade hatte es Zweifel gegeben, ob das Gelände und der Zugang für die Menschenmassen geeignet sein würden.

Die Katastrophe löste im In- und Ausland eine Welle der Trauer und des Entsetzens aus. Zugleich mehrte sich Kritik an den Organisation. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine rückhaltlose Aufklärung.

Die Polizei und die Stadt Duisburg forschten am Sonntag unter großem öffentlichen Druck nach den Ursachen. Vordringlichste Aufgabe sei zunächst die Versorgung der Verletzten, hieß es. Unklar ist noch, wie schwer die Verletzungen sind.

Die Fragen drehten sich jedoch vor allem um das Sicherheitskonzept. Das für die Loveparade ausgewählte alte Bahnhofsgelände kann maximal 250.000 Menschen aufnehmen. Zur der Party waren nach Angaben der Behörden aber etwa 1,4 Millionen Menschen nach Duisburg gekommen.

Es gab nur einen Zugang zum Festgelände, und der war nur durch zwei sehr lange Straßentunnel unter den Bahngleisen zu erreichen. (dpa, SAZ; Foto: Miss Pupik/Flickr)

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