Konkrete Suche nach Madeleine – ist die Spur jetzt heißer?

Erst letzte Woche ist der portugiesische Chefermittler im Fall Maddie durch einen neuen bekannten Spezialisten abgelöst worden, der in Portugal bereits zahlreiche ähnliche Vermisstenfälle aufgeklärt hat. Der neue Chefermittler hat die konkrete Suchaktion angeordnet, nachdem man offenbar neue ADN-Spuren im Ferienappartement der McCanns gefunden hatte. Demnach soll ein blutiger Fußabdruck sowohl im Appartment der McCanns als auch im Leihwagen der Familie entdeckt worden sein.

Auch Wahrsager sind mittlerweile im Einsatz und melden sich mit den kuriosesten „Einsichten“ im Fall Maddie. Besonders aufsehenserregend war die Skizze einer chilenischen Wahrsagerin, die in Chile bereits mehrfach zur Auflärung vermisster Personen beigetragen hatte. Ihre Skizze wurde in der portugiesischen Botschaft in Santiago de Chile persönlich entgegen genommen. 

Anfang Mai war die vierjährige Madeleine McCann aus einer portugiesischen Ferienlage verschwunden, und die Eltern hatten eine weltweit einmalige Suchaktion nach ihrem Kind gestartet. Auch in Spanien hatte man das Mädchen vermutet. Später wurden die Eltern selber von der Polizei als Verdächtige eingestuft, obwohl die genauen Gründe dafür nie bekannt wurden. Selbst die englische Bevölkerung ist mittlerweile überzeugt davon, dass tatsächlich die Eltern hinter dem Verschwinden ihrer Tochter stecken könnten. Aber – ohne Leiche ist eine endgültige Klärung des Falles so gut wie aussichtslos. Die neue Suchaktion soll Klarheit verschaffen.