Plakate, die die spanische Bischofskonferenz am Montag vorstellte, zeigen ein Kleinkind und einen der seltenen Iberischen Luchse (Pardelluchse), die in Spanien streng geschützt sind.

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"Wenn der Staat vom Aussterben bedrohte Tierarten unter Schutz stelle, müsse er auch ungeborenes menschliches Leben besser schützen", forderte ein Sprecher der Bischofskonferenz in Madrid. Insgesamt will die Kirche im ganzen Land 1300 Plakate mit dem Motto "Schütz mein Leben" aufhängen.

Nach der Einführung der Homo-Ehe wollen die Sozialisten von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero nun auch die Abtreibungsgesetzgebung liberalisieren. Nach spanischem Recht sind Abtreibungen bislang nur nach Vergewaltigungen, bei einer Behinderung des Kindes sowie bei einer Gefahr für die "körperliche oder geistige Gesundheit" der Mutter erlaubt.

Ende Dezember protestierten bei einem Gottesdienst in Madrid Hunderttausende Spanier gegen Abtreibung und für das katholische Familienbild. (AFP)

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