Die Zeitung "Marca" hatte unter anderem gelästert, dass Khedira nicht in der Lage wäre, einen Pass über mehr als zehn Meter zu spielen. Auch Worte wie "Anti-Fußballer" fielen.

Aber Khedira hat es im Pokal-Halbfinale gegen Sevilla am Mittwoch allen Lästermäulern gezeigt: Mit einem Traumpass über das halbe Feld schickte er Mesut Özil auf die Reise – und der schoss das erlösende 1-0.

Auch sonst war Khedia bärenstark, gewann alle Zweikämpfe und ging immer wieder mit nach vorne. Zwei Minuten vor Spielschluss wurde er verletzt ausgewechselt.

Fazit: Das sollte nun sein endgültiger Durchbruch in Madrid gewesen sein. Wer nach diesem Spiel noch Zweifel an Khediras Qualitäten hat, mag sich in vielem auskennen – im Fußball aber sicher nicht. (SAZ; Foto: As)

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