“Kate wie ein Pokerspieler” – Was verbirgt Maddies Mutter?

Psychologen analysierten in vielen TV-Stationen rund um den Erdball die Körpersprache von Maddies Mutter, untersuchten ihre Fußstellung beim Reden, wie sie ihre Hände faltete – und kamen zu unterschiedlichen Schlüssen.

Den härtesten Vorwurf erhob der spanische Psychiater José Cabrera, der Kates Verhalten für die portugiesische Zeitung „Correio da Manha“ kommentierte: Ihr ganzer Auftritt sei nur eine „Zirkusnummer“ gewesen, das einzige, was echt gewesen sei, seien die „psychischen Probleme“, die Kate offenbar habe.

Vorwurf: Kate benahm sich wie eine Pokerspielerin

Cabrera im Detail: „Wenn Menschen weinen, bewegen sie ihre Muskeln im Gesicht. Kate tat das nicht. Wie ein Pokerspieler. Das ist bezeichnend.“

Cabreras ungeheuerlicher Vorwurf: „Ich bin mir sicher: Sie verbirgt etwas.“ Seiner Meinung nach war der ganze TV-Auftritt in Antena 3 inszeniert, nichts als Theater. Aber er wird noch direkter: „Ich hatte immer schon den Eindruck, dass Kate psychische Probleme hat. Aber nun ist es schlimmer geworden.“

Cabreras weiter: „Alle Engländer wirken kühl, aber bei ihr ist es etwas anderes. Sie Persönlichkeit ist gestört – und Gerry, ihr Mann, sorgt sich nur darum, wie ihre Antworten ausfallen. Auch das ist auffällig.“

Maddies Eltern, Kate und Gerry McCann, sind außer sich vor Wut über derlei Unterstellungen und überlegen ernstlich, vor Gericht zu gehen. Aber selbst in England verlieren sie Sympathien. Eine Telefonumfrage ergab, dass mehr als 70 Prozent der Menschen nicht mehr an ihre Unschuld glauben, nur noch 30 Prozent halten zu ihnen.

Mit einer derart negativen Reaktion über ihren Fernsehauftritt hatten sie nicht gerechnet. Eigentlich wollten sie die Suchaktion nach Maddie forcieren, nun sehen sie sich allerorten Vorwürfen ausgesetzt.“ Am Mittwoch hatten sie dem spanischen Sender Antena 3 ein exklusives Interview gegeben.