Kampf um Dani Alves, 10 Millionen Gehalt netto? “Barca, United, Paris und Juventus sind dran”

Fakt ist: Noch im vergangenen Jahr hätte es Barca gerne gesehen, wenn der in die Jahre gekommene Großverdiener (angeblich 10 Millionen Euro netto) den Club gewechselt hätte. Aber Dani Alves blieb. Neuzugang Douglas war nie ein Konkurrent für ihn, Eigengewächs Martin Montoya auch nicht.

In der kommenden Saison sieht die Sache nicht viel anders aus. Denn Barca darf bekanntlich wegen einer Sperre der FIFA im Sommer keine neuen Spieler holen. Und so will man laut der Zeitung “Sport” den Vertrag mit Dani Alves verlängern – nachdem man sich monatelang überlegte, den Brasilianer weiter zu verpflichten.

Danilo geht zu Real Madrid

Das offensichtlich nimmt Alves jetzt den Katalanen krumm. Wie es aussieht, hat der Meinungswechel bei Barca nämlich auch damit zu tun, dass Danilo vom FC Porto offenbar schon mit Real Madrid einig ist. Barca hätte ihn sonst gerne ab Januar 2016 bei sich aufgenommen.

Alves allerdings, der um seine neue, starke Position im Kampf um einen neuen Vertrag weiß, will drei Jahre Laufzeit. Nicht wenig für einen Kicker, der im Mai schon 32 Jahre alt wird. Alves weiß: Der kommende Kontrakt wird der letzte große seines Lebens. Danach wird er sich um den Ruhestand kümmern müssen. Oder in einer Liga in Übersee kleinere Brötchen backen.

Auch Liverpool ist interessiert

Und angeblich hat Alves sechs andere Clubs, die um ihn buhlen. Darunter auch Borussia Dortmund, so die Zeitung “Sport”. Daneben: Manchester United, Juventus Turin, Paris Saint Germain, FC Liverpool und Inter Mailand.

In die Karten spielen Alves seine jüngsten guten Auftritte gegen Manchester City und Real Madrid. Gegen Real schlug er den entscheidenden Pass auf Luis Suarez, der das Siegtor markierte. Nach sieben Jahren im Camp Nou hatte ihm das kaum noch jemand zugetraut, aber Dani Alves zieht sich eben immer wieder selbst am Schopf aus dem Sumpf. Seine Beraterin und Ex-Frau Dinorah Santa Ana hatte immer wieder alle Hände voll zu tun, böse Gerüchte zu zerstreuen, die Dani Alves bereits sicher weg vom FC Barcelona sahen. Zuletzt hieß es aus Madrid, Alves habe bereits einen Vorvertrag mit Paris abgeschlossen. Alves dementierte umgehend.

Luis Enrique will ihn halten

Am 30. Juni allerdings läuft sein Vertrag mit Barca ab, Alves kann derzeit schon frei mit allen Clubs verhandeln, die an ihm interessiert sind. Wie die Zeitung “Sport” schreibt, ist auch Barcas Trainer Luis Enrique mit Dani Alves so zufrieden, dass er ihn am liebsten behalten möchte. Dass die Clubführung so viel Zeit verloren hat, scheint Luis Enrique angesichts mangelder Alternativen auf der Position des rechten Verteidigers gar nicht zu gefallen.

Insider erklären, dass Dani Alves am liebsten bei Barca bleiben würde. Allerdings nicht mehr zu jedem Preis. Auch Barca weiß das. Angeblich soll in den kommenden Tagen ein Vertragsangebot vorgelegt werden. Man darf gespannt sein, wie es aussieht.

Unterdessen trainiert Alves während der Länderspielpause weiter in Barcelona, am Dienstag ließ er sich wie Montoya wegen muskulärer Beschwerden nicht auf dem Trainingsplatz sehen, sondern blieb im Inneren des Stadions. Auf dem Platz sah man Xavi, Luis Suárez, Douglas, Sergi Roberto, Adriano, Mathieu und Masip.