Johnny Depp: Auf einem Auge blind

Der 50-jährige Schauspieler leidet bereits seit seiner Geburt an einseitiger Blindheit, die, wie er verrät, auch nicht zu beheben sei. Im Gespräch mit dem Magazin ‚Rolling Stone‘ sagt er dazu: „Alles ist einfach sehr, sehr verschwommen. Ich konnte nie richtig sehen.“

Da er auf dem rechten Augen kurzsichtig sei, sei er deshalb stets auf eine Brille angewiesen. Wenn er für eine Rolle ohne Sehhilfe vor die Kamera treten müsse, sei er also „blind wie ein Maulwurf“, so der Vater von zwei Kindern.

An den Ruhestand denkt Depp derweil eigener Aussage zufolge ständig, auch wenn er mit diesem noch etwas warten möchte. „Ich glaube, dass ich, solange ich die Möglichkeit und den Wunsch und den kreativen Funken in mir habe, die Dinge zu tun, die ich momentan tue, sie auch tun sollte“, so der Hollywood-Star, der eines Tages wieder wie ein normaler Mensch leben möchte. „Und irgendwann schraube ich es dann auf das absolute Minimum herunter und konzentriere mich, naja, aufs Leben. Darauf, richtig zu leben. Und an Orte zu gehen, wo ich nicht flüchten muss; wo ich nicht durch Küchen oder Untergrund-Labyrinthe von Hotels schleichen muss. Irgendwann, wenn man älter wird oder auf gewisse Weise ein paar Gehirnzellen zurückbekommt, dann erkennt man, dass man wie ein Flüchtling gelebt hat.“