Verl (ots) –

Viele Menschen würden das Investieren an der Börse für kompliziert halten, meint Mario Lüddemann. Mit der richtigen Strategie sei es aber einfach und zudem ertragreich, so der Investment-Profi, hochschulzertifizierte Management-Trainer und Buchautor weiter. „Dein Millionendepot“ hat er seine Methode genannt, mit der er im Schnitt rund 35 Prozent Rendite pro Jahr erreichen will. Im Interview erläutert Lüddemann, wie er das umsetzt.

In Krisenzeiten flüchten viele aus ihren Anlagen an der Börse. Müssen „normale“ Anleger da den Profis das Feld überlassen?

Mario Lüddemann: „Nein, sie müssen nur genau wissen, was sie wann tun sollten. Und weil kein Laie ständig die Märkte beobachten und nach Chancen suchen kann oder will, braucht der private Anleger eine Strategie, die Krisen trotzt und einfach umzusetzen ist. Aus diesem Grund habe ich meine Erfahrung aus über 25 Jahren als Börsenhändler genutzt, um die Strategie ‚Dein Millionendepot‘ zu entwickeln.“

Nun gibt es viele, die im Netz und anderswo die ultimative Strategie fürs Reichwerden an der Börse empfehlen. Was unterscheidet Ihre Methode von anderen?

Mario Lüddemann: „Vor allem die Transparenz. Ich sage den Anwendern genau, was ich tue und auch, warum ich es tue. Das ist etwas ganz anderes als Blackbox-Systeme, bei denen zwar Handelsstrategien hinterlegt sind, man aber nicht wirklich weiß, was mit dem eigenen Geld geschieht.“

Der Anwender handelt völlig selbstständig?

Lüddemann: „Ja, und das kann jede und jeder. Es ist kein Vorwissen nötig und auch keine besondere mathematische oder sonstige Begabung. Wir vermitteln die Strategie in verschiedenen Live-Webinaren, über ein komplettes Jahr verteilt.“

Solange muss man warten mit dem Investieren?

Lüddemann: „Nein, man kann sofort nach dem ersten Webinar beginnen. Insgesamt benötigt man – abgesehen von den Webinaren, die nur im ersten Jahr zu machen sind – lediglich maximal fünf Stunden im Jahr für die Transaktionen. Man braucht dazu lediglich einen Online-Broker. Und, das ist ebenfalls kennzeichnend für die Methode: Der Anleger macht Jahr für Jahr zu genau denselben Zeitpunkten stets immer wieder genau dasselbe.“

Mit einzelnen Aktien kann das kaum funktionieren …

Lüddemann: „Nein, die Anlage in nur wenige Einzel-Aktien ist aus meiner Sicht zu risikoreich. Wir arbeiten mit ETFs, das sind Finanzinstrumente, die beispielsweise einen ganzen Index abbilden, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Aktiengesellschaften vertreten ist. Die gibt es für den DAX oder den Dow Jones und andere große Indizes, aber auch zum Beispiel für Rohstoffe wie Platin, Gold oder Silber.“

Aber es gibt doch immer wieder Einbrüche an den Märkten.

Lüddemann: „Ja, aber man kann mit speziellen ETFs auch von fallenden Börsen profitieren. Zum anderen wäre unsere Strategie selbst in Crash-Phasen wie der Finanzmarktkrise oder dem Corona-Einbruch stabil gelaufen. Wir haben mit Hilfe der ja zur Verfügung stehenden historischen Kurse geschaut, was in den letzten 20 Jahren damit herausgekommen wäre. Das Ergebnis: Die Rendite wäre in 19 Jahren positiv gewesen. Nur in einem Jahr hätte sich ein Minus ergeben, das aber im Vergleich zum Gesamtmarkt wesentlich moderater ausgefallen wäre.“

Und die Rendite?

Lüddemann: „Die hätte in den letzten 20 Jahren bei durchschnittlich 35 Prozent pro Jahr gelegen – ohne die Transaktionskosten und vor Steuern gerechnet. Hätte man 50.000 Euro nach unserer Strategie investiert, hätte man nach zehn Jahren rund eine Million erwirtschaftet.“

Der Zinseszinseffekt schlägt also zu?

Lüddemann: „Ja. Viele Menschen vernachlässigen, wie sich das Wachstum beschleunigt, wenn die Gewinne reinvestiert werden. So kann man sich sehr schnell ein dickes Polster für den Ruhestand schaffen oder auch finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Würde man 50.000 Euro allein in einen DAX-ETF stecken, hätte man die Summe nach zehn Jahren im Schnitt gerade einmal verdoppelt – ebenfalls vor Steuern.“

Mit einem Sparplan, also etwa 100 Euro Einsatz pro Monat, geht es aber bei Ihrer Strategie nicht?

Lüddemann: „Nein, ein Sparplan eignet sich vor allem zum Vermögensaufbau für diejenigen, die noch an der ersten Entwicklung ihres Depot arbeiten. Für die Umsetzung der Strategie sollte ein Mindestkapital von 10.000 Euro zur Verfügung stehen.“

Was sagen Sie denen, die darauf verweisen, dass man aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen könne?

Lüddemann: „Dass das sehr wohl möglich ist. Genauso wie die Sonne an jedem Morgen wieder aufgeht, lässt sich auch die Entwicklung an den Märkten aus der Vergangenheit ableiten. Nicht für jeden Tag, nicht für jedes Jahr, aber über längere Zeiträume. Steigende Zinsen, wie wir sie wohl dieses Jahr sehen werden, sowie Krisen hat es schon immer gegeben. Sie werden nicht grundsätzliche Muster außer Kraft setzen.“

Mit wie viel von seinem liquiden Kapital sollte man „Dein Millionendepot“ umsetzen?

Lüddemann: „Das ist letztlich eine individuelle Entscheidung, die von der persönlichen Lebenssituation und Risikobereitschaft abhängt. Und auch vom Alter. Nach einer Faustregel ergibt 100 minus Lebensalter den Prozentsatz, mit dem man investiert sein soll beziehungsweise kann. Danach sollte ein 40-Jähriger etwa 60 Prozent seines Vermögens am Aktienmarkt angelegt haben.“

Info

Nähere Informationen finden Interessierte unter www.deinmillionendepot.de. (https://deinmillionendepot.com/)

Über die Investment Verlag GmbH

Der Investment Verlag ist eine Informationsquelle für jedermann in Sachen Börse, Investment und Trading. Die Gründer punkten mit zusammen vielen Jahrzehnten Erfahrung im Börsenhandel. Neben strategischen Überlegungen zur Kapitalanlage widmet sich der Investment Verlag auch den Emotionen und dem Mindset im Zusammenhang mit dem Thema Geld, weil auch diese beiden Faktoren wesentlichen Einfluss auf den Erfolg an der Börse haben.

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