Greenpeace klagt an: “Spanien verseucht die Bucht von Algeciras!”

Das Schiff befüllte zu dem Zeitpunkt ein anderes Boot mit Kraftstoff in unmittelbarer Umgebung des Naturparkes an der Meerenge von Algeciras (Cádiz). 

Die Umweltschützer trugen Plakate mit der Aufschrift "Spanien, Komplizen der Umweltverschmutzung", mit denen sie auf die direkte Verantwortung Spaniens für die Umweltzerstörung der Bucht hinweisen wollten.

Laut Greenpeace sei es eine übliche Praktik, Schiffe am Liegeplatz C im Hafen von Algeciras aufzutanken. Dadurch würde die Umgebung infolge der anfallenden Abfallprodukte enorm verschmutzt werden. 

"Firmen wie Cepsa und Repsol bereichern sich auf Kosten der natürlichen Werte der Bucht", klagt Sara del Río von Greenpeace an, die Verantwortliche der Verseuchungs-Kampagne am Hafen von Algeciras. 

"Wir verstehen nicht, dass verseuchende und gefährliche Praktiken in einem Naturschutzgebiet genehmigt werden. Greenpeace will wissen, was Spanien wichtiger ist – der Schutz dieses Gebietes, oder der Gewinnzuwachs einiger Firmen?", fragen sich die Umweltschützer.

Greenpeace fährt diese Kampagne in Hinblick auf das anstehende Meeting zwischen Großbritannien, Gibraltar und Spanien, auf dem Themen hinsichtlich der Bucht von Algeciras besprochen werden. 

Bereits die Grünen hatten bemängelt: "Letztendlich sind es die Bürger und die Umwelt, die die Konsequenzen der Missachtung und der fehlenden Zusammenarbeit zwischen Gibraltar und Spanien zahlen!"

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