Düsseldorf (ots) –

Die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen, kann sehr kostspielig und nervenaufreibend sein. Oft ist dafür eine MPU notwendig; und die hat es ziemlich in sich. „Viele Betroffene nehmen eine MPU viel zu sehr auf die leichte Schulter – und fallen dann direkt durch“, erklärt MPU-Experte Dustin Senebald.

Das sei vorwiegend der Fall, wenn es sich um einen Fall mit Alkohol oder Drogen am Steuer handle. Senebald hat inzwischen über 2.000 Kunden durch die MPU geholfen und kennt den Prozess dahinter – und die Fehlerquellen – auswendig. In folgendem Gastbeitrag verrät Senebald die 4 besten Tipps, um sich auf die MPU vorzubereiten.

1. Die Hintergründe des eigenen Konsums verstehen

Ist man aufgrund von Drogen oder Alkohol auffällig geworden, dann wird der Gutachter Fragen zu den Hintergründen des Konsums stellen. „Beantwortet man die Fragen des Gutachters seiner Meinung nach unangemessen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, die MPU nicht zu bestehen. Die Aussage, man hatte ein schlechtes Umfeld, würde beispielsweise nicht ausreichen“, erklärt Dustin Senebald.

Der Experte sagt, es sei notwendig, genau zu wissen, wann und warum man angefangen hat, in welchen Lebensumständen man sich zu diesem Zeitpunkt befunden hat und welche Personen dabei waren. Das muss möglichst detailliert erklärt werden, da die Psychologen andernfalls davon ausgehen, dass man die MPU nicht ernst nimmt und den Fehler möglicherweise wiederholt.

2. Angemessene Kleidung

Zudem kann bereits die Kleidung einen guten oder weniger guten Eindruck beim Gutachter hinterlassen und Impression davon geben, wie ernst der Geprüfte die MPU nimmt. Ein Jogginganzug ist daher absolut nicht zu empfehlen. „Man sollte sich am besten so kleiden, als würde man zu einem Bewerbungsgespräch gehen. Dann kann man mit dem Auftreten keine Punkte verlieren“ sagt Senebald. Auch bunte oder weiße Kleidung sollte seiner Meinung nach gemieden werden, da sie der Farbpsychologie nach nicht den gewünschten Eindruck hinterlassen.

3. Sich nicht völlig auf die Abstinenz verlassen

„Ich konnte bereits in vielen Fällen beobachten, wie Menschen ein Jahr Abstinenz nachweisen und dann annehmen, das würde für das Bestehen der MPU ausreichen – das ist leider ein Irrtum“, erklärt der Experte. Viele fallen tatsächlich durch, obwohl sie ein oder gar zwei Jahre Abstinenz nachweisen können. Denn die Abstinenz ist nicht der einzige Faktor, der über das Bestehen oder Nicht-Bestehen entscheidet. Vielmehr zählt für den Prüfer auch, was man berichtet und wie man es tut. Gibt man dem Psychologen beispielsweise durch Worte oder Auftreten das Gefühl, die MPU nicht ernst zu nehmen, ist die Abstinenz nur noch zweitrangig. Daher sollte man sich unbedingt bestmöglich auf das psychologische Gespräch vorbereiten.

4. Worte bewusst wählen

„Es gibt außerdem nicht wenige Menschen, die sich bei ihrer MPU über ihre eigene Situation beschweren und beginnen sich mit anderen zu vergleichen. Sie sagen dann oft Dinge wie: ‚Ich kenne so viele Menschen, die unter Cannabiseinfluss Auto fahren. Warum muss ich jetzt hier sitzen und nicht diese Personen …‘. Wird eine Aussage in diese Richtung auch nur angedeutet, dann wird man die MPU mit großer Sicherheit nicht bestehen“, erklärt Senebald. Denn der Gutachter wird nach einer solchen Aussage annehmen, die Person habe nicht verstanden, worum es in diesem Verfahren geht. Die Geprüften müssen laut Dustin Senebald begreifen, dass nur sie selbst für ihre Taten verantwortlich sind und sich dafür rechtfertigen müssen.

Über Dustin Senebald:

Dustin Senebald ist Gründer und Geschäftsführer der SEDURA Consulting GmbH. Mithilfe seines Teams berät er bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich Menschen, die ihren Führerschein verloren haben, dabei, diesen durch das Bestehen der MPU wiederzubekommen. Er konnte schon mehreren hundert Personen, die sich im Straßenverkehr nicht ordnungsgemäß verhalten haben, dabei helfen, die MPU erfolgreich zu bestehen und ihre Mobilität zurückzuerhalten. Diese Erfolge basieren darauf, dass der sich kontinuierlich weiterbildende Verkehrspädagoge und Kraftfahreignungsberater dank seiner langjährigen Erfahrung eine große Expertise im Bereich der Medizinisch-Psychologischen Beratung aufbauen konnte. Weitere Informationen unter: https://sedura-mpu.de/

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