Ferrari: “Alonso ist ein Champion, er ist der Richtige für uns”

Mit dem F10, den die Italiener am Donnerstag im Team-Hauptquartier Maranello enthüllten, will die Scuderia nach einem enttäuschenden Jahr wieder zurück an die Spitze fahren.

"Diese WM ist sehr wichtig für uns", sagte Teamchef Stefano Domenicali. Die ersten Runden sollte am Nachmittag der Brasilianer Felipe Massa auf der Hausstrecke in Fiorano drehen.

Erst am kommenden Dienstag darf auch der spanische Neuzugang Fernando Alonso seine Premierenfahrt im künftigen Dienstwagen absolvieren. Die Saison beginnt am 14. März in Bahrain.

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"Die vergangene Meisterschaft war nicht sehr positiv für uns. Deshalb wollen wir jetzt wieder konkurrenzfähig sein", forderte Domenicali.

Im Vorjahr fuhr Ferrari meist hinterher, lediglich dem inzwischen abgeschobenen Finnen Kimi Räikkönen gelang ein Grand-Prix- Sieg. Große Hoffnungen setzen die Italiener vor allem in den zweimaligen Weltmeister Alonso, der von Renault verpflichtet wurde. "Er ist schon unter den großen Champions der Formel 1. Es ist der richtige Moment für ihn und für uns", meinte der Teamchef.

Dagegen muss Massa nach seiner langen Verletzungspause zunächst die letzten Zweifel an seinem Leistungsvermögen ausräumen. Der Vize- Weltmeister von 2008 war im vergangenen Juli in Ungarn schwer verunglückt und verpasste danach die zweite Saisonhälfte. "Wir sprechen von einer neuen Version von Felipe. Er kann nun auf den Weg zurückkehren, den das Schicksal in Ungarn unterbrochen hat", sagte Domenicali.

Verzichten muss die Scuderia zum ersten Mal nach 14 Jahren auf die Dienste von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. Der 41-Jährige hatte das Team, mit dem er fünfmal den Titel holte und dem er zuletzt als Berater diente, am Jahresende verlassen und gibt in Bahrain sein Renn-Comeback für Mercedes.

Die Stuttgarter hatten ihre Neuzugänge Schumacher und Nico Rosberg schon am Montag der Öffentlichkeit präsentiert. Der neue Silberpfeil debütiert aber erst am kommenden Montag bei den Testfahrten in Valencia. (SAZ, dpa).

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Foto: Ferrari

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