Fernando Torres: China, USA … oder doch Atletico? “Gegen Real Madrid mit neuem Vertrag”

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Ja was denn nun? Eigentlich schien die Zukunft von Fernando Torres geklärt. Bislang dachte man, dass Atletico Madrids Trainer Diego Simeone grünes Licht gegeben habe – und Torres bei den Colchoneros bleiben würde. So wurde es vor Wochen schon in den spanischen Medien lanciert. Alles nur leeres Gerede?

Die üblicherweise bestens über Atletico informierte Zeitung AS nämlich stellt die Lage jetzt ganz anders dar. Demnach hängt Torres immer noch in der Luft. Was dem Star der Colchoneros offenbar überhaupt nicht gefällt. Anders als noch im Januar, als er förmlich um einen Vertrag in Madrid betteln musste (und nicht erhört wurde), kann er jetzt aber Forderungen stellen. Denn seine Formkurve ist steil im Anstieg begriffen, sogar die Euro 2016 mit Spanien ist wieder ein Thema. Spaniens Nationalcoach Vicente del Bosque hat bereits erklärt: “Es ist nicht ausgeschlossen, dass Torres sein Comeback feiert.” Denn so viel steht fest: In Spanien gibt es derzeit viele mittelprächtige Stürmer, aber keine von ihnen ist besser als Torres. Nicht Paco Alcacer, nicht Diego Costa, nicht Aritz Aduriz, nicht Lucas Perez, und auch nicht Borja Baston.

Wie es scheint, hat Atletico Torres einen Vertrag über zwei Jahre angeboten…

Wie die AS berichtet, soll die Zukunft von Torres in den nächsten Tagen geklärt werden. Der Stürmer will auf jeden Fall vermeiden, das Finale der Champions League am 28. Mai gegen Real Madrid ohne neuen Vertrag in der Tasche zu spielen. Aber nicht mehr nur Atletico ist im Gespräch. Auch die chinesische Liga, wo man derzeit unglaublich viel Geld verdienen kann, sowie die US-amerikanische Liga, wo Torres eines der neuen Zugpferde werden könnte, sind plötzlich wieder eine Option. Zur Erinnerung: Bislang steht Torres ja eigentlich beim AC Mailand im Sold, an Atletico ist er in dieser Saison nur bis Ende Juni ausgeliehen. Ist das Match gegen Real Madrid, ausgerechnet in Mailand, das letzte Spiel des Fernando Torres für “sein” Atletico Madrid?

Wie es weiter heißt, würde Torres schon auch gerne bei Atletico bleiben, seine Berater haben deshalb deshalb den Auftrag, in dieser Richtung zu verhandeln. Das Problem scheinen jetzt die Besitzer Atleticos zu sein. Beziehungsweise die sich erhöhenden Gehaltsforderungen des immer besser werdenden Torres?

Wie es scheint, hat Atletico Torres einen Vertrag über zwei Jahre angeboten, weniger will der Spieler auf keinen Fall akeptieren. Wie die AS schreibt, gibt es noch Unklarheiten über die Optionen für Torres, seinen Vertrag auf drei Jahre auszudehnen. Wahrscheinlich, wie im Fußball üblich, ist diese Option an eine bestimmte Anzahl von Einsätzen gekoppelt. Stellt also Simeone Torres in der Zukunft nicht mehr auf, würde Torres in die Röhre gucken.

Um das glückliche Ende des Finales am 28. Mai gegen Real Madrid nicht zu gefährden, sind beide Parteien zum Handeln gezwungen. Denn Torres will nicht den Zeitpunkt verpassen, sich womöglich von seinen Fans zu verabschieden. Durch die Hintertür wäre keine Option für ihn. Schließlich denkt Torres, das hat er mehrfach erklärt, jeden Tag an die 50.000 Anhänger, die ihn vor einem Jahr im Stadion Calderon als verlorenen Sohn begeistert empfangen haben. Fakt ist: Torres will bei Atletico bleiben. Aber wohl nicht mehr zu jedem Preis.

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