Fernando Torres: Atletico bietet 60 Millionen für Higuain, Diego Costa in der Warteschleife!

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Dass Fernando Torres, der unlängst seinen Vertrag bei Atletico Madrid nach monatelangen Verhandlungen endlich unterschrieben hat, wohl in Kürze einen neuen Sturmpartner bekommen würde, war ein offenes Geheimnis. Stets hatte Atletico erklärt, einen Angreifer verpflichten zu wollen, der es in sich hat. Mit anderen Worten: Keinen Partner für Torres, eher einen Vorgesetzten. Denn Antoine Griezmann bleibt natürlich weiter gesetzt bei den Colchonero.

Dass dieser neue Star für Atletico Diego Costa sein würde, war die meist gewettete Option. Jetzt kam aber heraus, dass Atletico wohl vor allem an Gonzalo Higuain interessiert gewesen sein soll. Der Argentinier, der in Spanien als Kicker von Real Madrid bekannt wurde, spielt derzeit beim SSC Neapel. Und soll den Colchoners 60 Millionen Euro Ablöse wert gewesen sein. Das erklärte jetzt Neapels Präsident Aurelio De Laurentiis.

Wie die Zeitung MARCA zitiert den Italiener so: “Atletico hat 60 Millionen für Higuain geboten, dazu noch zwei Spieler. Aber wird haben das Angebot abgelehnt. Jetzt schauen wir mal, was die Verhandlungen mit dem FC Arsenal bringen.” Mit anderen Worten: Die Tür für Atletico ist nicht zu, nur der Preis soll derzeit in die Höhe getrieben werden.

Angeblich, so die Presse in England, hat Costa sogar schon einen Vorvertrag bei Atletico unterschrieben…

De Laurentiis weiter: “Wir müssen das Thema Higuain jetzt klären, wir sind dabei aber ganz ruhig, Neapel ist auch ohne ihn Zweiter in der Liga geworden. Gott wird es schon richten.” Könnte also durchaus sein, dass Higuain Neapel bald verlässt. Und bei Atletico aufschlägt, sollte Arsenal am Ende nicht mehr Geld bieten. Wie sich der Spieler entscheiden wird, ist dabei noch eine ganz andere Frage, die De Laurentiis immerhin auch auf dem Plan hat: “Egal, welcher Club am meisten bietet, der Spieler muss ja auch dort spielen wollen.”

In Sachen Costa scheint sich die Operation für Atletico derzeit zu verkomplizieren. Denn die Engländer wollen ihren Stürmer wohl gerne behalten, die anhaltenden Gerüchte über einen Wechsel zu Atletico gefällt Chelsea gar nicht. Jetzt schrieb die Zeitung “The Sun”, dass Chelsea den Colchoneros sogar mit einer Anzeige bei der FIFA gedroht habe, sollte das Werben um Costa nicht aufhören – schließlich stehe Costa bei Chelsea noch unter Vertrag. Angeblich, so die Presse in England, habe Costa sogar schon einen Vorvertrag bei Atletico unterschrieben.

Dabei habe Chelseas neuer Coach Antonio Conte persönlich bei Atletico angerufen und erklärt, dass er weiter mit Costa rechne und darum bitte, die angeblichen Offerten an den Spieler einzustellen. Conte soll dabei gesagt haben: “Mir gefällt es nicht, über die Spieler anderer Clubs zu sprechen, und mir gefällt es nicht, wenn andere Clubs über meine Spieler reden. Ich weiß natürlich auch, dass die Transferperiode eine verrückte Zeit ist, wir respektieren natürlich alle anderen Clubs, aber wir erwarten auch, dass man uns respektiert.”

Angeblich, so die “Sun” weiter, habe Costa seinem neuen Coach gesagt, dass er sich in Chelsea sehr wohl fühle und gerne bleiben wolle. Conte soll gesagt haben: “Diego hat uns nicht darum gebeten, Chelsea verlassen zu dürfen.” Demnach wolle er in der kommenden Saison noch einmal das Beste aus sich herausholen, nachdem er wie das komplette Team Chelseas in der abgelaufenen Spielzeit restlos enttäuscht hatte. Conte soll aber auch gesagt haben: “Ich weiß selbst, dass es im Leben keine hundertprozentigen Sicherheiten gibt.”

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