FC Barcelona: Pedro schockt Barca – in Madrid! “Mourinho ist netter als die Katalanen denken”

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Nicht schlecht, was Barcas früherer Star Pedro derzeit seinen Fans so alles zumutet. Erst verließ er den großen FC Barcelona, weil er lieber in England spielen wollte, als bei den Katalanen weiter die Bank zu drücken. Dann ging er auch noch zum Erzfeind José Mourinho, der den FC Chelsea trainiert. Und jetzt erklärt er auch noch, dass er “Mou” so richtig lieb gewonnen hat – und sich die Katalanen in Wirklichkeit all die Jahre ein falsches Feindbild aufgebaut haben. Nicht genug damit: Das alles erzählt er in einem langen Interview mit der “Feindpresse” aus Madrid. Schlimmer: Mit deren Zentralorgan “MARCA”.

Im einzelnen erklärte Pedro unter anderem: “Es war schon seltsam, dass ich in den letzten Tagen bei Barca plötzlich so wichtig sein sollte. Für mich war das schon sehr hat, ich war ja viele Jahre lang im Club, es war schon verdammt hart, zu gehen. Aber nach dem Saisonbeginn habe ich dem Trainer erklärt, dass ich gehen wollte. Er hat das verstanden und mich unterstützt.”

“Auch wenn jetzt viele Leute aus dem Nachwuchs gegangen sind, wird Barca seiner Philosophie doch immer treu bleiben”

Von Wut oder Zorn auf Barca ist bei Pedro allerdings nichts zu spüren. Der frühere Weltmeister sagt weiter: “Auch wenn jetzt viele Leute aus dem Nachwuchs gegangen sind, wird Barca seiner Philosophie doch immer treu bleiben, aktuell stehen Munir, Sandro, Sergi Roberto, Marc Bartra und Sergi Samper bereit. Aber es ist schon wahr, dass es immer schwerer wird, sich durchzusetzen. Und wenn man keine Aussicht hat, zu spielen, geht man eben.”

Was sich Pedro derzeit noch gar nicht vorstellen mag ist ein Spiel in der Champions League mit Chelsea im Camp Nou. Pedro dazu: “Das will ich mir gar nicht ausmalen, obwohl ich dann natürlich alles für Chelsea geben würde. Aber ich könnte nie ein Tor im Camp Nou gegen Barca feiern, das werde ich nie im Leben tun.”

“Mourinho behandelt alle seine Spieler mit Mitglieder seiner Familie”

Zu seinem aktuellen Trainer José Mourinho sagte er: “Von Angesicht zu Angesicht, unter vier Augen, wirkt Mourinho ganz anders als die Leute glauben mögen. Das mag vielen unmöglich scheinen, aber er behandelt alle seine Spieler mit Mitglieder seiner Familie. Wenn wir verlieren, fordert er uns noch mehr als sonst, aber seine Kritik bleibt im Rahmen, er will uns besser machen und immer nur gewinnen. Man darf das nicht persönlich nehmen. Ich jedenfalls fühle mich wohl an seiner Seite, von Anfang an wurde ich hier in Chelsea gut behandelt. Das fing schon bei dem ersten Telefonat mit Mourinho an, als er mir erklärt hat, warum er mich haben wolle. Er sagte, dass ich seinen Block bei Chelsea ideal ergänzen könne, das hat mir eingeleuchtet und gut gefallen.”

Bei Barca jedenfalls gab es keine Zukunft mehr für Pedro. Der Stürmer gibt zu: “Mit Messi, Neymar und Suarez hat Barca eine spektakuläre Attacke. Bei Barca war es schon immer schwer, Einsätze zu bekommen. Mehr noch als die Konkurrenz war jetzt aber für mich entscheidend, dass ich nicht davon ausgehen konnte, regelmäßig zu spielen. Wenn ich das geschafft hätte, wäre ich vielleicht geblieben.”
 

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