FC Barcelona: Neymar kaputt in Leverkusen, CR7 verwandelt Freistoß! “Club-WM in Gefahr”

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Das wird ihm gut tun. Seit gefühlten hundert Jahren (in Wahrheit seit dem 23. Mai 2015 beim 7-3 gegen Getafe) hat Critiano Ronaldo wieder einmal einen Freistoß versenkt. Es war zum 3-0 gegen Malmö in der Champions League.

Der Ball setze tückisch auf, der Keeper Malmös sah dabei nicht unbedingt wie ein Weltmeister aus. Egal, jedenfalls für CR7. Er schoss damit sein achtes Tor in der laufenden Königsklasse, die Treffer fallen in der Champions League wie Purzelbäume. Nummer 9, ein Abpraller, fiel gleich nach der Pause, die Nummer 10 zum 5-0 nur drei Minuten später, Nummer elf zum 6-0 in der 58. Minute. Unfassbar.

Zuvor hatte schon Karim Benzema erneut per Doppelpack getroffen, das zweite Tor nach einer schönen Flanke Ronaldos per Kopfball. Gegen Getafe hatte es nach Benzemas zweiten Tor noch Stunk in den Medien gegeben, weil Ronaldo den Treffer nicht feiern wollte, sondern sich lieber beim Schiedsrichter über einen nicht gepfiffenen Elfer beschwert. In der Tat war das keine schöne Szene. Aber ein Beweis für dicke Luft bei Real Madrid? Wohl kaum. Hätte er sonst diese Flanke auf Benzema geschlagen?

Luis Enrique: “Die Interpretation, wonach ich angeblich in Valencia nicht ausgewechselt habe, um der Sportdirektion zu signalisieren, dass ich neue Leute brauche, ist nicht korrekt”

Dass es mit dem Torschießen dennoch nicht so gut klappt wie noch vor einem Jahr, ist keine Frage. Auch gegen Malmö versemmelte Ronaldo eine mehr als nur hundertprozentige Chance auf Vorarbeit von Isco. Frei vorm Tor jagte der Portugiese den Ball über die Latte. Eigentlich unfassbar bei einem Stürmer seiner Kategorie.

Wie auch immer: Ronaldo stand immerhin auf dem Platz, kein anderer Topstar im internationalen Fußball ist so robust wie CR7. Ein anderer, der sich anschickt, einmal Ronaldo vom Thron zu stoßen, muss am Mittwoch pausieren. In Leverkusen, wo der FC Barcelona antreten muss, verletzte sich Neymar, in der Liga vier Tore besser als Ronaldo, beim Training an der Leiste. Läuft es dumm für den Brasilianer, verpasst er sogar die Club-WM in Japan, die dieser Tage startet. Barca muss aber erst am 17. Dezember im Halbfinale ran. Dennoch könnte es nach ersten Meldungen in der spanischen Presse eng werden.

“In Valencia habe ich das Team auf dem Platz gelassen, weil mir gefallen hatte, was ich dort gesehen habe. Ich mache keine Auswechslungen, nur um sie zu machen, das ergibt doch keinen Sinn”

Sollte es dazu kommen, wird wohl auch Trainer Luis Enrique in der Diskussion stehen. Denn im letzten Ligaspiel in Valencia verzichtete der sonst so auf Rotationen setzende Coach auf Auswechslungen. Zum ersten Mal seit 17 Jahren spielte eine Barca-Mannschaft durch, wie sie aufgestellt worden war. Auf die Frage nach dem Warum erklärte Luis Enrique vor dem Spiel in Leverkusen: “Die Interpretation, wonach ich das angeblich gemacht habe, um der Sportdirektion zu signalisieren, dass ich neue Leute brauche, ist nicht korrekt. Die Wahrheit ist, dass ich das schon vorher getan habe. In Valencia habe ich das Team auf dem Platz gelassen, weil mir gefallen hatte, was ich dort gesehen habe. Ich mache keine Auswechslungen, nur um sie zu machen, das ergibt doch keinen Sinn. Natürlich versuche ich weiter, wichtigen Spielern verdiente Pausen zu geben, um sie fit zu halten. Aber ich kann natürlich auch nicht zaubern. Der Kader ist nun einmal so, wie er ist, und aus der B-Elf nehme ich diejenigen, die ich nehmen kann, aber es kann auch nicht darum gehen, einfach so Spielminuten zu verschenken.”

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