FC Barcelona: Messi versagt, Atletico droht, Real Madrid stänkert! “Nicht so einfach, gegen elf Mann”

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Vor dem Knaller in der Champions League am Dienstag gegen Wolfsburg, wo Real Madrid ein 0-2 aus dem Hinspiel aufholen muss, um zum ersten Mal in der Historie des Clubs zum sechsten Mal in Serie ins Halbfinale vorzustoßen, gab es einen Knaller in der Liga. Der FC Barcelona verlor nämlich tatsächlich im vierten Jahr in Folge erneut in San Sebastian, wo man Real Sociedad mit 0-1 unterlag. Leo Messi blieb dabei im vierten Spiel in Serie ohne Tor. Und siehe da: Die Liga lebt. Und Real Madrid stellt eher ungläubig fest, dass man plötzlich wieder auf zwei Hochzeiten zu tanzen hat. Wo man in Wolfsburg schon mit einer überfordert schien.

Vor dem Match am Dienstag beschwor sogar Cristiano Ronaldo höchstpersönlich die übliche Rhetorikmaschine Reals: “Wir brauchen eine magische Nacht, müssen alles mobilisieren.” Dani Carvajal erklärte: “Gegen Wolfsburg gibt es Krieg, wir kämpfen mit allen 80.000, die im Stadion sind.” Toni Kroos sagte: “Wir rechnen fest mit der Hilfe unserer Fans.”

Bis Samstag galt die Champions League als die einzige realistische Titelchance der Königlichen, die schon beim Clasico in Barcelona zwischenzeitlich, nach dem Tor von Gerard Piqué für Barca, mit 13 Punkten vor Real lagen. Dann aber siegte Real noch, gewann auch am Wochenende locker mit 4-0 gegen Eibar. Barca dagegen holte aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt. Der Vorsprung auf Atletico Madrid ist sogar noch kleiner, die Colchoneros sind nur noch drei Pünktchen von Barca weg. Und der nächste moralische Hammer könnte am Mittwoch folgen. Dann muss Barca in der Champions League bei Atletico Madrid antreten, um das mühsame 2-1 aus dem Hinspiel zu verteidigen. Damals brauchte man die Hilfe des deutschen Schiedsrichters Felix Brych.

“Wie schwer es doch ist, wenn man gegen elf Mann siegen will…”

Entsprechend twitterte am Sonntag Reals Alvaro Arbeloa bissig: “Wie schwer es doch ist, wenn man gegen elf Mann siegen will.” Zur Erinnerung: Brych hatte erst Fernando Torres vom Platz gestellt, danach Luis Suarez dasselbe Schicksal aber erspart. Sehr zum Verdruss der Atletico-Fans, die wie ihr Rechtsverteidiger Juanfran von einem Diebstahl sprachen. Nach der Pleite gegen San Sebastian wirkte Barcas Coach Luis Enrique allerdings auch reichlich geschockt. Er sagte: “Jetzt ist die Zeit gekommen, wo jeder im Team sich fragen muss, was er für die anderen tun kann, nicht umgekehrt.” Rumms.

Wesentlich gelassener scheint da Zinedine Zidane, der ein Weiterkommen seines Teams fest eingeplant hat. Er sagt: “Real ist nie darauf vorbereitet, in der Champions League auszuscheiden.” Besser also, man kommt weiter. Denn dass Barca am kommenden Sonntag auch das nächste Spiel zuhause gegen Valencia verlieren wird, ist nicht gesagt. Gewinnt Barcelona, wäre die Liga wieder ein Stückchen weiter weg für Real, zumal auch Atletico nicht gewillt scheint, Punkte zu verlieren.

Ob Real am Dienstag mehr Glück mit dem Schiri haben wird als im Hinspiel, wo es einen unberechtigten Elfer für Wolfsburg gab? Zidane: “Ich mische mich da nicht ein, das habe ich auch nicht nach dem Hinspiel getan. Der Schiri wird sein Spiel spielen, er wird es sicher gut machen wollen.”

Für Tore soll neben CR7 vor allem Karim Benzema sorgen, der topfit in die Partie gehen wird. Zidane: “Er ist komplett gesund, mehr ist nicht zu sagen. Er ist bereit, zu spielen.”

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