FC Barcelona: Messi oder Menschenrechte? “Für 165 Millionen die Seele verkauft!”

Nachdem erst Barcas Legende Johan Cruyff scharf geschossen hatte, meldet sich nun erneut der Rest der Fußballwelt.

Auch die Zeitung „Marca“ aus Madrid nimmt wieder Stellung. So heißt es in einem Kommentar: „Barca hat seine Seele verkauft, für 165 Millionen Euro.“

Und wieder werden die Menschenrechtsverletzungen aufgezählt, die der unter der Katar-Stiftung wirkende Hassprediger Yusuf Al Qaradawi auf dem Gewissen hat: Unter anderem rechtfertigt er die Ermordung von schwangeren israelischen Frauen. Und er bezeichnet Adolf Hitler als Geschenk Gottes gegen die Juden.

Am 24. September können die Mitglieder Barcas den Sponsoren-Vertrag zurückweisen.

Aber sie stecken in einem Dilemma, das schon Barca-Boss Rosell zynisch skizzierte: „Ohne dieses Geld können wird nicht mehr den besten Kader und den besten Trainer der Welt bezahlen.“

Und Marca fragt unter Hinweis auf die Menschenrechtsorganisation Amnesty International: 165 Millionen Euro – Ist dies der Preis für die Respektierung der Menschenrechte?

Eingegangen wird auch auf die Kritik der Barca-Fans an Madrids Sponsor „Bwin“.

Dazu Marca: „Wer will, mag auch daran Anstößiges finden. Amnesty International tut es jedenfalls nicht.“