FC Barcelona: Messi kaputt, Nierenkolik in Japan! “Neymar spielt im Finale … vielleicht”

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Der Kader des FC Barcelona dünnt sich mehr und mehr aus. Fernreisen sind offenbar auch nicht das, was sich Fußballprofis am Ende eines langen Jahres wünschen. Und so zahlt jetzt Lionel Messi den Preis für die Club-WM in Japan.

Der Star Barcas erlitt nämlich vor dem Halbfinale der Club-WM gegen Guangzhou Evergrande eine Nierenkolik. Und fiel damit natürlich für das Spiel am Donnerstag aus. Zwei Stunden vor dem Anpfiff informierte der FC Barcelona die Presse von Messis Ausfall. Schade. Im Training davor hatte man Messi noch lachend auf dem Rasen gesehen.

In dem Statement heißt es weiter: “Von Messis Zustand wird es abhängen, ob er in den kommenden Spielen zur Verfügung stehen wird.” Was auch sonst. Fakt ist: Auch Neymar war im Halbfinale nicht zu sehen, er laborierte in Japan weiter an seinen muskulären Problemen, die er sich zuletzt im Training vor dem Spiel der Champions League Barcas gegen Bayer Leverkusen in der Kälte der BayArena zugezogen hatte.

“Wenn Neymar hier spielt, dann im Finale. Aber das müssen wir erst einmal erreichen”

Neymar war zwar am Mittwoch schon wieder bei Laufen auf dem Rasen zu sehen, aber für das Spiel am Donnerstag kam er noch nicht in Frage. Trainer Luis Enrique sagte: “Ich bin keine Freund davon, Risiken mit meinen Spielern einzugehen. Wenn Neymar hier spielt, dann im Finale. Aber das müssen wir erst einmal erreichen. Unser Gegner ist nicht leicht zu spielen, sie sind es gewohnt, zu gewinnen.”

Fakt ist, dass Barca mit dem Club-WM ein glorreiches Jahr 2015 abschließen kann, das nur getrübt wurde durch den Verlust des spanischen Supercups gegen Athletic Bilbao. Ansonsten holte Barca alle nur möglichen Titel: Liga, Copa del Rey, Champions League, den europäischen Supercup gegen Sevilla auch noch. Nicht die perfekte Saison, wie einst unter Pep Guardiola, der als Coach mit Barca alle sechs Titel holte. Aber fünf Titel wären auch nicht zu verachten. Vor allem weil Erzrivale Real Madrid nicht einen davon holen konnte. Das Jahr des weißen Balletts wird ohne Titelgewinn über die Bühne gehen.

Real Madrid? Nicht wirklich professionell…

Dazu kommen die schlechten Aussichten für die laufende Spielzeit. Im Pokal ist das Team schon draußen, weil die Club-Führung die Sperre von Denis Cheryshev übersehen hatte, der zu allem Überfluss beim 3-1 im Hinspiel gegen Cadiz auch noch das erste Tor schoss. Real wurde am grünen Tisch aus dem Wettbewerb genommen, die Klagen gegen das Urteil sind seither samt und sonders gescheitert, am Freitag könnte das endgültige KO kommen. Danach müssten sich selbst die Bosse Reals mit dem Unausweichlichen vertraut machen: Real wäre raus, aus eigener Dummheit. Nicht wirklich professionell und einem Club angemessen, der pro Jahr rund 550 Millionen Euro fürs Fußballspielen ausgibt.

In der Liga liegt Real fünf Punkte hinter Barca und Atletico Madrid zurück. Und in der Champions League müssten sich die Königlichen schon mächtig steigern, um zu den Favoriten zu stoßen. Die heißen aktuell ganz eindeutig Barca und Bayern München. Wie es aussieht, könnten alleine die Bayern unter Pep Guardiola den Katalanen die Titelverteidigung streitig machen. Es wäre das erste Mal, dass dieses Kunststück einem Club gelingt. Schafft Luis Enrique die Premiere, wäre auch der “Makel” des verlorenen spanischen Supercups getilgt. Und Real Madrid wieder einmal in seine Schranken verwiesen.

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