FC Barcelona: Mario Götze statt Arda Turan! “Grünes Licht von Pep Guardiola, Marco Reus hat Angst”

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Mario Götze zum FC Barcelona? Noch im Mai sah alles danach aus. Erzählt jetzt die Zeitschrift “Don Balon” aus Spanien. Jetzt aber hat Barca Arda Turan geholt.

Wie “Don Balon” schreibt, hat Götzes Berater Volker Struth im Frühjahr einen neuen Club für seinen Schützling gesucht. Verzweifelt, wie das Blatt ergänzt. Denn Götze soll sich angeblich beim großen FC Bayern München nicht mehr wohl fühlen, weil Trainer Pep Guardiola ihm nicht restlos vertraut. Das pfeifen auch in Deutschland die Spatzen von den Dächern.

Angeblich soll sich zunächst Atletico Madrid um die Dienste von Götze interessiert haben. Aber dann eben auch der FC Barcelona. Demnach hätte es dem Schützen des goldenen WM-Tores für Deutschland bei der WM in Brasilien 2014 mehr als nur gut gefallen, für die Katalanen zu stürmen. Und es Pep bei dessen altem Club zu zeigen, dass er doch die Granate ist, als die ihn die Bayern von Borussia Dortmund losgeeist hatten.

Ohne Xavi brauchte Barca neue Künstler

Götze hätte es laut “Don Balon” sogar in Kauf genommen, ein halbes Jahr lang auf der Tribüne zu sitzen – bekanntlich darf Barca bis Januar 2016 zwar neue Spieler unter Vertrag nehmen, aber nicht spielen lassen. Weil die FIFA das so will, denn Barca hatte in der Vergangenheit minderjährige Spieler illegal unter Vertrag genommen – und wurde dafür bestraft.

Die Situation, wie sie sich Götze im Mai dargestellt hat, war laut “Don Balon” mehr als verlockend: Altmeister Xavi war dabei, den Club zu verlassen – was er mittlerweile ja auch in Richtung Katar getan hat. Da musste dringend eine kreative Verstärkung fürs offensive Mittelfeld her. Denn dieser Mannschaftsteil ist seit vielen Jahren das Kernstück des Spiels des FC Barcelona. Und dort gibt es zwar Spieler wie Sergio Busquets und Ivan Rakitic. Aber die sind mehr der Typ “Arbeiter”. “Künstler” Andres Iniesta ist zwar derzeit noch fit. Braucht aber offensichtlich wie weiland Xavi immer mehr Pausen zwischen seinen Einsätzen.

Nach Gündogan kam Reus – und dann Pogba

Zunächst waren Mateo Kovacic und Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund im Gespräch, auch Marco Reus hatte wohl ein Angebot. Aber diese Optionen zerschlugen sich schon bald. Wie es in der Zeitung “Marca” heißt, soll Marco Reus die starke Konkurrenz bei Barca gefürchtet haben. Messi, Neymar und Luis Suárez sind dort gesetzt, selbst ein früherer Weltmeister wie Pedro hat keine Chance auf regelmäßige Einsätze und überlegt jetzt, den Club zu verlassen. Zuletzt sagte Pedro: “Es ist doch offensichtlich, dass ich bei Barca in einer heiklen Situation bin.” Wie die “Marca” berichtet, wäre Reus das “Wahlgeschenk” von Josep Maria Bartomeu für die kommenden Präsidenten-Wahlen am 18. Juli gewesen. Aber Reus habe kalte Füße bekommen.

Angeblich hatte Pep Guardiola bereits grünes Licht für die Operation gegeben, weil er nach Lage der Dinge bei den Bayern keine Zukunft habe. Dann aber habe der FC Barcelona gezögert – angeblich war man jetzt hinter Paul Pogba von Juventus Turin her. Als zweite Wahl hatte sich mittlerweile Arda Turan heraus kristallisiert. Atleticos Präsident Enrique Cerezo erklärte mittlerweile: “Arda war nicht zu halten, er wollte unbedingt bei einem größeren Club spielen.” Und Arda ergänzt: “Ein Traum wurde wahr, ich will unbedingt die Champions League gewinnen.”

Ein Hoffnungsschimmer allerdings bleibt Götze ja noch: Der FC Barcelona darf Turan wieder zurückgeben – wenn der am 18. Juli gewählte neue Präsident es so will. Die Chancen dafür stehen gar nicht mal schlecht. Gewinnt Joan Laporta die Wahl, wird es laut Laporta ein ernstes Gespräche mit Trainer Luis Enrique geben –  über Turan. Auch über Götze?

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