FC Barcelona: Maradona schockt Leo Messi! “Ein guter Junge, hat aber keine Führungsqualitäten”

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Die Euro 2016 in Frankreich läuft auf Hochtouren, aber die Titelzeile der Stunde kommt aus Südamerika, wenn auch nur gefühlt. Denn Pele und Diego Maradona weilten durchaus in Paris, als sie über Leo Messi herzogen.

Auf die Frage Peles, ob er Messi persönlich kenne und was für ein Typ der Star des FC Barcelona so sei, erklärte Maradona über seinen Landsmann und ehemaligen Schützling in der argentinischen Nationalelf: “Messi ist ein guter Junge, aber ihm fehlt es an Persönlichkeit, um ein Team wirklich zu führen.” Pele fügte nur hinzu: “Ich verstehe.”

Das ganze Spektakel bei einem Werbeakt, wo die beiden früheren Weltstars einen seltsamen Frieden schlossen, nachdem sie sich in den vergangenen Jahren teilweise unter der Gürtellinie beharkt hatten. Und, natürlich, eher unfreiwillig. Maradona plauderte seine Weisheiten vor einem geöffneten Mikro aus, obwohl er wohl eigentlich dachte, er würde nicht gehört. Nicht das erste Mal, dass sich Maradona verplappert. Und vielleicht auch nicht das letzte Mal.

Was er öffentlich sagte, hörte sich dann allerdings wieder versöhnlicher an: “Argentinien hat gute Chancen die Copa America zu gewinnen, braucht dazu aber unbedingt einen guten Messi.”

Pele: “Maradona hat kein rechtes Bein, und sein einziges Kopfballtor in seiner Karriere hat er mit der Hand erzielt…”

Wie auch immer: Messi kann zu den großen Gewinnern des Sommers werden, wenn er seinen ersten großen Titel mit Argentinien holt. Der fehlt ihm noch, während Maradona noch heute davon zehrt, dass er mit Argentinien 1986 gegen Deutschland Weltmeister wurde. Wobei Pele einst geunkt hatte: “Maradona hat kein rechtes Bein, und sein einziges Kopfballtor in seiner Karriere hat er mit der Hand erzielt.” Allerdings war es ja die Hand Gottes, die damals die Engländer schlug.

Messi kann solche Highlights mit Argentinien bislang nicht vorweisen. Hat allerdings auch mehr Stress denn je außerhalb des Rasens. Nicht nur, dass er in der Liste der am besten bezahlten Sportler der Welt in der Zeitschrift Forbes hinter Cristiano Ronaldo landete. Der Portugiese machte im vergangenen Jahr nämlich 77 Millionen Euro, Messi nur 71,5 Millionen.

Erst vor wenigen Tagen musste sich der Floh vor Gericht in Barcelona zu seiner Steuerhinterziehung aussagen. Dort allerdings erklärte er sich für nicht schuldig. Er widme sich einzig und allein dem Fußball, sagte Messi. Und unterschreibe im übrigen alles, was sein Vater ihm vor die Nase halte. Der wiederum schob die Schuld auf die Steuerberater.

Ein anderer Star des FC Barcelona hat seinen Sprung in die Schlagzeilen bereits verpasst. Luis Suarez muss mit Uruguay schon nach zwei Spielen bei der Copa America die Heimreise antreten. Nach einer neuerlichen Pleite, diesmal gegen Venezuela, sind in der Gruppe der Urus bereits Mexiko, das gegen Jamaika gewann, und Venezuela für die KO-Spiele qualifiziert. Luis Suarez bleibt als Trost die Tatsache, dass er mit Barca Meister und Pokalsieger wurde sowie Cristiano Ronaldo als bester Torjäger Spaniens und Europas abgelöst hat.

Der Portugiese von Real Madrid nährt mit seiner offenbar wieder gefundenen körperlichen Bestform die Hoffnungen seines Landes (und seine eigenen), die verlorene Torjägerkrone mit einer guten Euro auszugleichen. Noch dazu steht ein weiterer Titel auf dem Spiel. Mit bislang 26 Toren hat CR7 mehr Treffer bei einer Euro (oder den Qualifikationsspielen) erzielt als jeder andere Stürmer. Zlatan Ibrahimovic folgt aber mit 25 Toren auf dem Fuß.

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