FC Barcelona: 21 Monate Haft für Messi – auf Bewährung! “Unschuldig, wir helfen ihm weiter”

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21 Monate Haft, die er aber wohl nicht im Gefängnis absitzen muss, dazu einige Milliönchen Strafe. Das ist die Ausbeute, die Leo Messi vom FC Barcelona wegen seiner Steuerhinterziehungen vor einigen Jahren geerntet hat. Das Gericht, um es gleich zu sagen, saß dabei in Barcelona. Nicht in Madrid.

Fakt ist, dass Messi jetzt gegen das Urteil in Berufung gehen kann. Allerdings, so die Beobachter: Das Strafmaß könnte dann durchaus noch höher ausfallen. Nicht auszudenken, wenn er am Ende für mehr als zwei Jahre hinter schwedische Gardinen müsste. Dann könnte er als Ersttäter nämlich nicht mehr auf Gnade hoffen. Sondern müsste wirklich einsitzen. Was für ein Tiefpunkt einer bislang so grandiosen Karriere.

Auch Messis Vater wurde zu 21 Monaten Haft verurteilt, seine Geldstrafe fiel sogar noch um einiges höher aus…

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Messi von den Machenschaften rund um sein Geld nicht nur hätte wissen können, sondern sogar hätte wissen müssen. Ein Beobachter interpretierte die Urteilsbegründung so: “Wenn Messi davon gekommen wäre, wäre das Signal an die Bevölkerung gewesen: Einfach nicht um seine Angelegenheiten kümmern, damit kommt man durch.” Auch Messis Vater wurde zu 21 Monaten Haft verurteilt, seine Geldstrafe fiel sogar noch um einiges höher aus.

Wie schon sein Kollege Javier Mascherano, der für seine Steuerprobleme ein Jahr auf Bewährung bekam, darf sich Messi also bald zum erlauchten Kreis der “Vorbestraften” zählen. Wird das Urteil nämlich ohne Berufung bleiben, ist dieser Drops gelutscht.

Die Probleme Messis mit dem spanischen Fiskus schwelen schon seit Jahren, auch Neymar sowie der Club haben laufende Scherereien mit dem Finanzamt…

Der FC Barcelona stellte sich nach dem Urteil demonstrativ hinter seinen Superstar. In einem offiziellen Statemant heißt es: “Wir geben Leo Messi und seinem Vater alle Unterstützung, die sie brauchen, um mit diesem Urteil umzugehen. Der Club schließt sich der Staatsanwaltschaft an, die Messi in keinem Fall strafrechtlich verantwortlich für die Steuerprobleme sieht. Der FC Barcelona steht weiter zur vollen Verfügung Messis und seiner Familie, in welcher Form auch immer der Spieler dies wünscht, um seine Ehre sowie seine legalen Interessen zu verteidigen.”

Die Probleme Messis mit dem spanischen Fiskus schwelen schon seit Jahren, auch Neymar sowie der Club haben laufende Scherereien mit dem Finanzamt, Neymar sogar nicht nur in Spanien, sondern auch in Brasilien. In der Steuersache Neymar hat jetzt der FC Barcelona alle Schuld auf sich genommen, laut Insidern war das die Voraussetzung für Neymars Unterschrift unter die aktuelle Vertragsverlängerung mit dem Brasilianer. Dessen Vater und Manager hatte immer wieder erklärt: “Wir können nicht in Spanien bleiben, so lange wir hier nicht unbehelligt bleiben.”

Intern gilt die Regelung als höchst umstritten, unter anderem hatte der frühere Präsident Joan Laporta dagegen Maßnahmen angekündigt

Barca übernahm nun gegen eine Zahlung von 5,5 Millionen Euro die Verantwortung für die offenbar illegalen Verträge mit Neymar, der in der Sache straffrei davonkommt. Auch Ex-Präsident Sandro Rosell und der aktuelle Boss des Clubs, Josep Bartomeu, standen ursprünglich im Visier der Justiz, werden aber von dem Deal Barcas mit dem Finanzamt von jeder Schuld ausgenommen. Intern gilt die Regelung als höchst umstritten, unter anderem hatte der frühere Präsident Joan Laporta dagegen Maßnahmen angekündigt.

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