Fall Fritzl: Kerstin wird aus künstlichem Koma geholt

Kerstin war am 19. April mit einer lebensbedrohlichen Krankheit in die Klinik Amstetten eingeliefert worden, kurz darauf wurde sie in ein künstliches Koma versetzt.

Mittlerweile sei Kerstin aber so stabil, dass man daran denken könne, die Medikamente langsam zu reduzieren. so die Klinik in Amstetten. Bis die 19-Jährige aber aus dem Koma erwacht, können Wochen vergehen.

Vor einer Woche war bekannt geworden, dass es allein dem Arzt Albert Reiter zu verdanken ist, dass die Horrorgeschichte von Amstetten als Licht kam. Reiter wollte Josef Fritzls Geschichte nicht glauben, als dieser die todkranke Kerstin ins Hospital brachte: "Ich mochte ihn nicht, etwas schien komisch", so Reiter. "Er wollte keine Fragen beantworten, sondern befahl uns, Kerstin gesund zu machen, damit er sie wieder mitnehmen konnte." So leitete er die Suche nach der Familie ein.

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Josef Fritzl hatte seine eingekerkte Tochter Kerstin aus ihrem Verlies geschmuggelt, während seine Ehefrau Rosemarie mit einer Freundin Urlaub am Lago Maggiore in Italien machte. Nur so, dachte er, könnte er sein grausiges Geheimnis aufrecht erhalten.

Zwei Tage, bevor Rosemarie am 21. April eine Postkarte an ihre Familie schickte, nahm Fritzl Kerstin aus dem Kerker. Seiner Frau teilte er telefonisch mit, dass überraschend eine weitere Tochter Elisabehts aufgetaucht sei. Rosemarie brach ihren Urlaub ab und kam zurück nach Amstetten bei Wien.

Aber Fritzl konnte sein Lügengespinst nicht mehr aufrechterhalten. Ärzte und Polizei kamen hinter sein Geheimnis: Er hatte Elisabeth 24 Jahre lang als Sexsklavin im Keller gehalten, Kerstin und zwei weitere Kinder hatten nie das Tageslicht gesehen.

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