Bielefeld (ots) –

Das Abwerben von Fachkräften ist in nahezu jeder Branche verrufen und wirft kein gutes Licht auf das Unternehmen. „Allerdings gibt es nun mal besonders in Pflege unzählige Fachkräfte, die unglücklich sind und den Betrieb wechseln wollen“, sagt David Neumann. „In dieser Branche kommt es darauf an, das ganze fair zu gestalten, Chancen zu zeigen, ohne wirklich explizit Fachkräfte abzuwerben.“

David Neumann unterstützt mit Pflegekraft.de zahlreiche Pflegeeinrichtungen dabei, an qualifiziertes Fachpersonal zu gelangen. Gerne verrät er in diesem Gastbeitrag, ob Unternehmen wirklich fair abwerben können und welche Ansätze es dafür gibt.

1. Die Grundvoraussetzungen schaffen

Das Abwerben in der Pflegebranche ergibt nur dann Sinn, wenn das eigene Unternehmen bereits als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Werden den Angestellten Vorteile geboten und spiegelt sich das auch im Feedback wider, so macht das Abwerben durchaus Sinn und kann zu einem Gewinn für beide Seiten führen. Bestehen jedoch Zweifel an der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber, so erscheint das Abwerben von Personal anderer Einrichtungen nicht legitim. Der Fokus sollte vielmehr darauf liegen, zunächst ein besserer Arbeitgeber zu werden.

2. Fachkräfte machen den ersten Schritt

Obwohl das Abwerben in der Pflegebranche inzwischen zur Notwendigkeit geworden ist, um regional qualifiziertes Personal zu gewinnen, kommt es auch auf die richtige Art und Weise an. Verpönt ist das aktive Ansprechen der Angestellten anderer Unternehmen, um Unzufriedene auf die Möglichkeit des Arbeitgeberwechsels aufmerksam zu machen. Stattdessen sollten Pflegekräfte proaktiv auf das Unternehmen zugehen und selbst den Kontakt herstellen. Dafür ist wiederum die Attraktivität des Arbeitgebers wichtig.

3. Aufmerksamkeit gewinnen durch gezielte Werbung

Die Aufmerksamkeit von Fachkräften kann über regionale Werbung gewonnen werden. Dieses Marketing kann einerseits offline in der Nähe des Pflegedienstes oder digital erfolgen. Letztere Option bietet die Möglichkeit, durch gezielte Werbung die Aufmerksamkeit der Pflegekräfte auf unterschiedlichen Online-Portalen auf sich zu ziehen und sie auf diese Weise zu einer Bewerbung zu bewegen.

4. Den Bewerbungsprozess optimieren

Ein weiterer Aspekt, der entscheidend für das erfolgreiche Abwerben ist, ist ein optimierter Bewerbungsprozess. Tragen Pflegekräfte noch einen Funken Unsicherheit in sich, was den Jobwechsel anbelangt, so kann ein attraktiver Bewerbungsprozess einen zusätzlichen Anreiz dafür geben, den Schritt in den Wechsel zu wagen. Zudem sorgt ein optimierter Bewerbungsprozess für einen positiven ersten Kontakt mit dem potenziellen neuen Arbeitgeber. Verschiedene Unsicherheiten, die Pflegekräften bei der Entscheidung für einen Wechsel noch im Wege stehen, können so ausgeräumt werden.

Insgesamt ist es wichtig, dass Pflegekräfte im gesamten Bewerbungsprozess vor allem Vertrauen zum neuen Arbeitgeber aufbauen können. Die vier Ansätze unterstützen Unternehmen dabei, diesen Prozess vertrauensfördernd und fair für alle Seiten zu gestalten.

Über David Neumann und Pflegekraft.de:

David Neumann ist ebenso wie Michael Moskal Geschäftsführer der Recruiting-Agentur Pflegekraft.de, die auf die Mitarbeitergewinnung im Pflegesektor spezialisiert ist. Deutschlandweit konnten die Experten bereits über 200 Pflegeunternehmen dabei unterstützen, mehr Bewerbungen von qualifizierten Pflegefachkräften zu erhalten. Dadurch müssen Pflegeheime und Pflegedienste nicht mehr auf Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen. Vielmehr bekommen sie ihre offenen Stellen eigenständig, schnell und effizient mit der Methode von Pflegekraft.de besetzt. Mehr Informationen unter: https://pflegekraft.de/

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MONE Consulting GmbH
Vertreten durch: Michael Moskal und David Neumann