EXPO in den letzten Zügen – Stress vor der Eröffnung

Die Eröffnung der EXPO steht vor der Tür. Spannend ist die Frage, ob sie rechtzeitig zum  Spektakel am Samstag fertig wird. 

Am Freitag erinnerte das EXPO-Gelände jedenfalls noch an das emisge Treiben eines Ameisenhaufens: eine Mischung aus Maschinen, Baumaterialien, Handwerkern und Multifunktionstalenten, die im letzten Augenblick noch Hand anlegen. 

Immerhin müssen 134 Pavillons aus den teilnehmenden Ländern bis Samstag fertig gestellt sein.

Ab 14 Uhr musste das gesamte Personal das Messegelände verlassen, damit unter anderem die Sicherheitsvorkehrungen für König Juan Carlos I und Ehegattin Doña Sofía, Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und die übrigen VIP-Gäste getroffen werden können. 

Zudem mussten letzte Proben der auftretenden Künstler stattfinden und die rund 700 akkreditierten Journalisten aus aller Welt auf ihre Plätze geleitet werden. 

EXPO vom Pech verfolgt: Erst der Regen, dann der Streik

Zu den Verzögerungen haben in erster Linie die starken Regenfälle der vergangenen Wochen und der Streik der LKW-Fahrer geführt. Teile des Messegeländes standen noch bis vor zwei Tagen unter Wasser, während Pavillons wie Ungarn, Korea oder China noch “einige Dinge” fehlen, in erster Linie Nahrungsmittel, die durch den Streik nicht geliefert werden konnten.

In diesem Jahr werden übrigens besonders viele Chinesen auf der Weltausstellung anzutreffen sein. Dabei handelt es sich vor allem um Spezialisten der EXPO Shanghai 2010, die von den Spaniern “das Handwerk” lernen wollen und mit einer umfangreichen Delegation an Messespezialisten des Landes anreisen.