Denn wie Suarez erklärt, gehören die Regionen Murcia, Andalusien und die Levanteküste generell zu Risikozonen.

Das Kernkraftwerk Cofrentes – vom gleichen Bautyp wie Fukushima – steht aber genau im Erdbebengebiet vom Mittwoch, jedenfalls nur rund 100 Kilometer weit davon entfernt in der Nähe von Valencia.

„Das Erdbeben hatte eine Kraft von 200 Tonnen TNT, die Nachbeben lassen aber nach. Das Schlimmste liegt hinter uns.“ So weit die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht lautet: „Normalerweise hätte bei einem solchen Beben nichs passieren dürfen. Wenn Gebäude eingestürzt sind, weist das auf Vorschäden hin.“

Ist schlecht – weil billig – gebaut worden? In Spanien wäre das nichts Neues. Denn öfter einmal verschwindet Baumaterial von der Baustelle … auch in Cofrentes?

Ist die Angst am Ende völlig unbegründet? Und wieso sind bei dem Beben überhaupt Menschen ums Leben gekommen? Auch darauf muss die Regierung in den kommenden Tagen eine Antwort finden.