Erdbeben erschüttert Spanien: Sevilla und Cordoba zittern

Wie die spanische Erdbebenwarte mitteilte, erreichte der Erdstoß die Stärke 6,3. Spanischen Medienberichten zufolge waren die Erdstöße unter anderem in den Städten Sevilla, Huelva und Cordoba in der Provinz Andalusien zu spüren.

Auch an der marokkanischen Küste bebte in den frühen Morgenstunden die Erde. Wie der marokkanische Zivilschutz berichtete, war das Beben mehrere Sekunden lang in den Küstenstädten Tanger, Rabat und Casablanca zu spüren. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst aus keinem der drei Länder vor.

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Nach spanischen Medienberichten gingen bei den Rettungsdiensten in der Provinz Andalusien zahlreiche Anrufe von besorgten Bewohnern ein. "Die meisten aber meldeten sich, um sich über Einzelheiten zu erkundigen und nicht, um Schäden zu melden", berichtete die Zeitung El Pais auf ihrer Internetseite. Das erste Beben wurde um 2.37 Uhr (MEZ) registriert.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der spanischen Erdbebenwarte im Atlantik rund 100 Kilometer südwestlich der portugiesischen Südküste in einer Tiefe von 58 Kilometern. Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge um 2.37 Uhr.

Der Geologische Dienst der USA (USGS) gab die Stärke des Bebens mit 5,7 an. Demnach lag das Epizentrum in nur zehn Kilometern Tiefe 185 Kilometer westlich der portugiesischen Stadt Faro im Süden des Landes. (AFP, dpa)

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Foto: Pixelio (gd)