Denzel Washington: “Ich bin keine Legende! Zuhause bringe ich den Müll raus!”

Der Schauspieler (‚Philadelphia‘) hat zwei Oscars gewonnen und gehört zu den erfolgreichsten Darstellern in den USA. Als der Amerikaner in der britischen Show ‚Daybreak‘ gefragt wurde, wie er mit dem Ruhm umgeht, konnte der Star eine gute Methode nennen: „Ich bin legendär? Ich soll also, wenn ich an Spiegel vorbei gehe, mich anschauen und sagen ‚Du bist eine Legende!‘ Man hört so etwas nur, wenn man Interviews gibt oder so – ich bin jedenfalls keine Legende in meinem Haus. Ich bringe da den Müll heraus.“

Denzel Washington und seine Frau Pauletta sind praktizierende Christen. Der Glaube erdet Washington und rückt Dinge wie Ruhm in die richtige Perspektive: „Die Hauptsache von Spiritualität ist Demut. Man begreift, dass es nicht von einem selbst kommt, sondern dass man dankbar dafür sein muss. Das und meine Frau halten mich auf den Boden.“

Der Frauenschwarm hat vier Kinder und macht sich manchmal Sorgen, wie sie mit dem Druck, einen berühmten Vater zu haben, umgehen. Zum Glück scheinen die schon erwachsenen Kids damit gut umgehen zu können: „Ich sage meinen Kindern, dass sie hart arbeiten müssen, denn nichts kommt einfach so. Da gibt es keine Abkürzungen. Ich sprach mit meinem jüngsten Sohn und fragte ihn, ob er Druck spürt, weil ich sein Vater bin. Er antwortete, dass der Druck eher von seinen Brüdern und Schwestern kommen würde. Sein älterer Bruder ist ein professioneller Football-Spieler und seine ältere Schwester hat in Yale ihren Abschluss gemacht. Es gibt also mehr Druck von den Geschwistern. Sie sind so an mich gewöhnt. Sie sind es gewöhnt, dass ihr Vater ein Schauspieler ist, das ist das, was ich mache. Wir führen kein Filmstar-Leben, wir haben nicht viele Helfer im Haus. Allerdings haben wir eine Menge Spiegel“, lachte Denzel Washington.